Wir haben wieder Internet, das bedeutet wir sind in Georgien angekommen. Die Fährfahrt war sehr gut und wir berichten später davon. Jetzt gehts zum Einkaufen und gibt es unser erstes selbst gemachtets Frühstück.
Batumi vom Schiff aus bei Einfahrt in den Hafen:
Montag, 15. Juli 2013
Donnerstag, 11. Juli 2013
Letzter Abend in Odessa
Nach dem heute endlich feststand, dass wir nicht wie geplant mit der MS Greifswald fahren, sondern morgen um 10:00 Bording auf der MS Natalya haben, haben wir angefangen zu packen.
Nicht nur weil wir morgen früh raus müssen, wir müssen ja noch bis Ilyichevsk fahren, sondern auch weil wir heute umziehen mussten. Egal, wir haben alles gepackt, nur in neuen Zimmer schlief noch jemand, also ab zum Frühstück. Beim Frühstück auf dem Balkon gab es deutschsprachige Unterhaltung.
Dabei kam das Thema Oper auf und die günstigen Eintrittspreise.
Da wir das Gebäude gerne besichtigen wollten entschieden wir uns, unser Glück zu versuchen und Karten zu bekommen.
Wärend die Waschmaschine unserer Wäsche zu Leibe rückte, gingen wir zum Opernhaus.
Heute wird La Traviata gespielt. Das passt ja sehr gut zu uns, "Die vom Weg Abgekommenen".
Wir haben dann auch nicht die günstigsten Karten für umgerechnet 2,- € genommen, sondern uns was gegönnt und die für 6,- € gewählt. Wenn schon nix passendes zum Anziehen, dann wenigsten Balkon sitzen.
Damit war unserer Tagesplanung zu Teufel und wir haben den Rest des Tages mit rumgammeln verbracht, da die Vorstellung schon um 18:30 beginnen sollte.
Zur Feier des Abends gab es lange Hose und richtige Schuhe und wir sind los gegeangen.
Hier ein paar Bilder:
Besonders zu beachten sind die Sitzmöbel:
Die beiden mittleren waren unsere und hinter uns saß niemand. Glück gehabt.
Wir haben uns auch mal an der Kunst versucht:
Portrait der vom Weg Abgekommenen.
Das hier ist für die nächsten drei Tage unser letzter Post. Auf der Fähre gibt es kein Internet und auch kein Mobile.
Nicht nur weil wir morgen früh raus müssen, wir müssen ja noch bis Ilyichevsk fahren, sondern auch weil wir heute umziehen mussten. Egal, wir haben alles gepackt, nur in neuen Zimmer schlief noch jemand, also ab zum Frühstück. Beim Frühstück auf dem Balkon gab es deutschsprachige Unterhaltung.
Dabei kam das Thema Oper auf und die günstigen Eintrittspreise.
Da wir das Gebäude gerne besichtigen wollten entschieden wir uns, unser Glück zu versuchen und Karten zu bekommen.
Wärend die Waschmaschine unserer Wäsche zu Leibe rückte, gingen wir zum Opernhaus.
Heute wird La Traviata gespielt. Das passt ja sehr gut zu uns, "Die vom Weg Abgekommenen".
Wir haben dann auch nicht die günstigsten Karten für umgerechnet 2,- € genommen, sondern uns was gegönnt und die für 6,- € gewählt. Wenn schon nix passendes zum Anziehen, dann wenigsten Balkon sitzen.
Damit war unserer Tagesplanung zu Teufel und wir haben den Rest des Tages mit rumgammeln verbracht, da die Vorstellung schon um 18:30 beginnen sollte.
Zur Feier des Abends gab es lange Hose und richtige Schuhe und wir sind los gegeangen.
Hier ein paar Bilder:
Besonders zu beachten sind die Sitzmöbel:
Die beiden mittleren waren unsere und hinter uns saß niemand. Glück gehabt.
Wir haben uns auch mal an der Kunst versucht:
Portrait der vom Weg Abgekommenen.
Das hier ist für die nächsten drei Tage unser letzter Post. Auf der Fähre gibt es kein Internet und auch kein Mobile.
Mittwoch, 10. Juli 2013
Noch eine Nacht
Wir haben noch eine Übernachtung in Odessa, leider ist unser Zweibettzimmer aber weg und wir müssen in einen Fünfbettraum umziehen. Los gehen soll es jetzt Freitagfrüh mit Bording, außer wir bekommen noch mehr schlechte Nachrichten per E-Mail. Noch ist die Ankunft in Batumi aber Sonntag, auch wenn jetzt nicht mehr morgens sondern abends. Langsam dämmert uns, dass die Visums-Lösung über Russland vielleicht doch besser gewesen wäre.
Mittlerweile gehen uns auch die Ideen aus, was wir in Odessa noch machen sollen. Morgen gehen wir aus Verzweifelung in den Zoo von Odessa. Interessant wäre eigentlich das archäologische Museum (lt. Reiseführer),aber da hier in der Regel nicht in Englisch beschriftet wird, macht das in unseren Augen keinen Sinn.
Heute gab es wieder alte Häuser, wir wissen nun das der Stuck mit einer Holzunterkonstruktion an die Häuser angebracht wurde und er innen hohl ist. (Dies gilt für die Stuckbalkonträger, die eigentlich gar keine tragende Funktion haben) Die Leute auf der Strassse schauen immer irritiert hoch, weil wir vor den Häusern stehen und fachsimpeln. Dann ernten wir mitleidige Blicke, bekloppte Touris.
Begeistert hat uns das Opernhaus, leider konnten wir es nur von aussen besichtigen und hier und da durch Fenster schauen. Im Gegensatz dazu fanden wir Potemkinsche Treppe einen Reinfall, was möglicherweise den Menschenmassen geschuldet ist.
Wartende Grüße
die Goldarks
Mittlerweile gehen uns auch die Ideen aus, was wir in Odessa noch machen sollen. Morgen gehen wir aus Verzweifelung in den Zoo von Odessa. Interessant wäre eigentlich das archäologische Museum (lt. Reiseführer),aber da hier in der Regel nicht in Englisch beschriftet wird, macht das in unseren Augen keinen Sinn.
Heute gab es wieder alte Häuser, wir wissen nun das der Stuck mit einer Holzunterkonstruktion an die Häuser angebracht wurde und er innen hohl ist. (Dies gilt für die Stuckbalkonträger, die eigentlich gar keine tragende Funktion haben) Die Leute auf der Strassse schauen immer irritiert hoch, weil wir vor den Häusern stehen und fachsimpeln. Dann ernten wir mitleidige Blicke, bekloppte Touris.
Begeistert hat uns das Opernhaus, leider konnten wir es nur von aussen besichtigen und hier und da durch Fenster schauen. Im Gegensatz dazu fanden wir Potemkinsche Treppe einen Reinfall, was möglicherweise den Menschenmassen geschuldet ist.
Wartende Grüße
die Goldarks
Dienstag, 9. Juli 2013
Ein Tag mehr in Odessa
Wie es sich schon angekündigt hat bleiben wir einen Tag länger in Odessa. Die Fähre hat Verspätung, hängt irgendwie mit dem Wetter zusammen. *urgs* Wir hoffen wir haben keine Wetterprobleme.
Die Passage für uns haben wir jetzt bezahlt und die für die Motorräder zahlen wir am 11.07. am Hafen. Ist für unseren Geschmack etwas zuviel Hickhack, aber so ist es halt.
Hostel in Odessa haben wir verlängert und die Übernachtung in Batumi verschoben.
So habe wir jetzt noch einen Tag mehr in Odessa, dass ist auch gut so, denn bei 30°C schaffen wir nicht so viel. Und wenn wir erstmal im Schatten beim Kaffee sitzen, ist der Wille wieder weiter zu laufen sehr gering.
Allerdings gibt es hier für uns wirkliche Perlen:
Die alte Einkaufspassage (1898/99 russisch-imperialistischer Stil):
Das wunderschöne Jugenstil-Hotel (bolshaya moskovskaya) wir grade (wieder mal) saniert und ist leider von einem Zaum umgeben.
Ansonsten fanden wir diese Lampenschirme oder sind es Schirmlampen ganz nett.
Die Passage für uns haben wir jetzt bezahlt und die für die Motorräder zahlen wir am 11.07. am Hafen. Ist für unseren Geschmack etwas zuviel Hickhack, aber so ist es halt.
Hostel in Odessa haben wir verlängert und die Übernachtung in Batumi verschoben.
So habe wir jetzt noch einen Tag mehr in Odessa, dass ist auch gut so, denn bei 30°C schaffen wir nicht so viel. Und wenn wir erstmal im Schatten beim Kaffee sitzen, ist der Wille wieder weiter zu laufen sehr gering.
Allerdings gibt es hier für uns wirkliche Perlen:
Die alte Einkaufspassage (1898/99 russisch-imperialistischer Stil):
Das wunderschöne Jugenstil-Hotel (bolshaya moskovskaya) wir grade (wieder mal) saniert und ist leider von einem Zaum umgeben.
Stadtbummel
Zum Frühstück gab es heute selbstgemachte Wareniki mit frischen Blaubeeren, dazu gab es Joghurt oder Quark als Soße. Was sollen wir dazu jetzt noch schreiben? *Hmmmm*
Dann sind wir so wie gestern Abend schon durch die Stadt gezogen. Es gibt hier sehr viele schöne, alte Häuser (Gründerzeit?). Leider bröckelt es an vielen Stellen.
Wir haben es bis zum Strand geschafft:
Dann haben wir grade erfahren, dass unsere Fähre wohl eine Tag später abfahren wird. Wir haben gleich noch eine Verabredung mit unserer Kontaktperson, dann gibt es Neuigkeiten.
Außerdem machen wir uns noch Sorgen um den Kardan. Wenn es mal läuft... :-(
Dann sind wir so wie gestern Abend schon durch die Stadt gezogen. Es gibt hier sehr viele schöne, alte Häuser (Gründerzeit?). Leider bröckelt es an vielen Stellen.
Wir haben es bis zum Strand geschafft:
Dann haben wir grade erfahren, dass unsere Fähre wohl eine Tag später abfahren wird. Wir haben gleich noch eine Verabredung mit unserer Kontaktperson, dann gibt es Neuigkeiten.
Außerdem machen wir uns noch Sorgen um den Kardan. Wenn es mal läuft... :-(
Montag, 8. Juli 2013
Odessa
Zur Abwechslung querten wir hier und da Wasser, die einzigen Momente die Kühlung brachten.
Nach 260 km gab es eine Pause und die Gelegenheit endlich das versprochene Bild mit der blauen Kuppel nach zu reichen.
Die schlimmsten Kilometer der Tour waren die ca. 15 km durch Odessas Straßenverkehr.
Leider haben wir das vorher ausgesuchte Hostel nicht gefunden, also ab in die Bikerkneipe(!) an der Kreuzung. Die telefonieren kurz mit dem Hostel, leider ist kein Zweibettzimmer mehr frei. Darauf probieren wir noch ein Hotel in der Nähe, dass ist aber so teuer, dass wir uns für das Mehrbettzimmer im Hostel entscheiden. (Ausschlag gebend hierfür ist das vorhanden Sein einer Waschmaschine :-})
Leider haben wir das Hostel immer noch nicht gefunden, also wieder in die Bar. Ein Anruf später gibt es doch ein Zweibettzimmer und wir sollen die Hausnummer 45 suchen.
Gesagt, getan. Nun haben wir eine kleine Kammer in der Wohnung der Vermieter. Normalerweise wird die Etage unter der Wohnung vermietet. Dort ist das Gemeinschaftsbad, die Küche und die Waschmaschine. Wir dürfen aber das Bad der Vermieter mitbenutzen.
Odessa Altstadt
424 km, guter Straßenbelag:
Morgen ist frei!! *freu*
Sonntag, 7. Juli 2013
Ade Krim
Eigentlich war gestern Abend der Plan noch eine Nacht länger im Hotel zu bleiben und dann die Arabat-Nehrung zu befahren. (Den ursprünglichen Plan mit Gepäck auf der Rückreise die Nehrung zu befahren, haben wir auf gegeben, da dort ein kurzes Stück der nur ein Fussweg sein sollte. Und leider hat die autonome Republik Krim an jeder Übergangsstraße fast soetwas wie einen Grenzübergang)
Das Hotel war aber ausgebucht, es gab zwar ein Hotel in der Nähe was uns aufgenommen hätte, aber wenn wir eh packen müssen können wir auch fahren.
207 km bis Henichesk bei 30 - 35°C. Uff!
Zum Mittag waren wir da.
Bis Odessa sind es noch ca. 400 km zurück und da wir genug Anstrenung hatten, soll die Rückreise zwei Tage dauern
Na gut, wir geben es zu, wir werden es wohl doch in einem Tag versuchen. :-))
Bleibt also ein halber Tag bei Hitze, was gibt es da besseres als wieder auf das Mopped zu steigen und endlich die Nehrung unter die Reifen zu nehmen? Also drauf auf die Dinger und los. Nach einer ungplanten Stadtrundfahrt, die Navi-Karten passen hier nicht immer so zu den Orten. :-( (Herr Goldark fuhr durch eine Fussgängerzone ô_ô)
Strassenschilder haben uns den Weg gezeigt und wir hatten 30 km Betonplatten, der guten, alten Zeit.
Danach gab es dann 10 km Schotter- und Sandpiste. Sehr schöne Strecke, aber nicht bei 35°C.
Also ab zum Asowschen Meer und schwimmen. Wie an jeden Strand wo es erlaubt ist finden sich auch hier viele Camper. Der Haken an der Sache ist: Keine Sanitären Einrichtungen und alle Lebensmittel müssen von weiter weg geholt werden. Die Russen und Ukrainer bauen sich aus Holz und Plane ihre Plumpsklos selber und mit dem Auto wird eingekauft. Nix für uns Weicheier. Aber wir stehen auch nicht auf Sonnenbrand und Bier am Strand. Hier sieht man grusselige Dinge.
Baden war toll und angenehm nicht zu warm und nicht zu kalt. Leider zu trüb zum Schnorcheln.
Geparkte Moppeds:
Badestrand:
Zusätzlich gefahrene km: 80.
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