Guckst du hier!
25 Minuten nur für Moppedfans. XD
Erster Teil des Weges, aufgrund der Uneinigkeit zwischen Technik und Nutzer fehlen u.a. die Schlammlöcher am Ende der Strecke. :(
Leider ist die Qualität nicht so gut, aber das hochladen hat schon zwei Stunden gebraucht. Hochladen mit besserer Qualität hätte 12 Stunden gebraucht. ô_Ô
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Sonntag, 21. Juli 2013
Samstag, 20. Juli 2013
Gemischtes
Was wir noch erzählen wollten, aber keinen Platz dafür gefunden haben:
Sehr viele Touristen haben uns erzählt, dass sie in der Ukraine Probleme mit der Polizei hatten, sogar der Reiseführer warnt davor. Wir sind durch mehrere Kontrollen gefahren und sind nicht einmal angehalten worden, erstaunliches Glück gehabt.
Es gibt in der Ukraine und Georgien erstaunliche Kreisverkehre:
Entweder sind auf den ländlichen Gebieten die Sitten besser oder zuviele Mietwagen mit Westeuropäern unterwegs.
Huporgien - in Georgien wird für alles gehupt, das führt zu einem wahren Hupkonzert, aus dem sich leider nicht mehr erkennen läß, wer wann und warum hupt. Selbstverständlich wird auch gegrüßt mit hupen, besonders gerne Moppedfahrer und zwar auch wenn man beim Überholen grade neben ihnen ist, oder sie zeigen damit an, dass sie überholen wollen, oder beides. Also quasi kann ein Hupen mehrere Bedeutungen haben...sehr sparsam. :-)
Tinky-Winky: Sehr schön in Georgien ist auch, dass alle Welt, vor allem Kinder, aber auch erwachsene, gestandene Männer, Moppedfahrer durch winken Grüßen. Frauen, außer vielleicht Touristinnen, eher nicht. Besonders spannend wurde es auf unserem Offroadtrip, als die Dorfkinder auf die Straße liefen und uns abklatschen wollten, was vor allem auf der rechten Seite unmöglich ist, da dort der Gashahn ist und wir den nicht loslassen können und wollen. Die Entäuschung in den Gesichtern war dann riesengroß.
Chatschapuri - wir hatten ein Chatschapuri mit rohem Ei, da muss man das Ei mit dem heißen Käse vermischen damit das Ei gart. Ein bisschen gefährlich wegen dem rohen Ei, aber sehr lecker.
Wo wir grade beim Essen sind, in Georgien ist es üblich für jeden am Tisch Sitzenden ein Gedeck zu bekommen, wenn eine Person etwas zu Essen bestellt. Das Gedeck wird auch erneuert so lange Essen auf dem Tisch steht, jeder Dazustoßende bekommt automatisch ein Gedeck.
Das war sehr schön als wir nach der Fähre zu acht Essen waren und so alle problemlos alles probieren konnten, da es auf extra Tellern oder Schalen serviert wurde.
Und hier ein kleiner Insider-Witz für alle die auf der Fähre waren: "Two fotocopies!!!"
Sehr viele Touristen haben uns erzählt, dass sie in der Ukraine Probleme mit der Polizei hatten, sogar der Reiseführer warnt davor. Wir sind durch mehrere Kontrollen gefahren und sind nicht einmal angehalten worden, erstaunliches Glück gehabt.
Es gibt in der Ukraine und Georgien erstaunliche Kreisverkehre:
- für uns normal: jede einfahrt mit Vorfahrt achten
- die Hauptstraße führt grade durch den Kreisverkehr und hat Vorfahrt, Vorfahrt achten Schilder im Kreisel
- Vorfahrtsstraße kann im Kreisel auch abknicken
- und als bestes: rechts vor links - das völlig Chaos, da alle in den Kreisel einfahren, aber eigentlich keiner bis zur Ausfahrt kommt.
Leider hilftet es auch nicht auf die Vorfahrt zu verzichten, da niemand den Sinn versteht und dies dazu führt das die Ausfahrenden, wenn sie sich stauen keinen Platz für die Einfahrenden lassen. *Seufts, hier zählt nur dicke Hose*
Entweder sind auf den ländlichen Gebieten die Sitten besser oder zuviele Mietwagen mit Westeuropäern unterwegs.
Huporgien - in Georgien wird für alles gehupt, das führt zu einem wahren Hupkonzert, aus dem sich leider nicht mehr erkennen läß, wer wann und warum hupt. Selbstverständlich wird auch gegrüßt mit hupen, besonders gerne Moppedfahrer und zwar auch wenn man beim Überholen grade neben ihnen ist, oder sie zeigen damit an, dass sie überholen wollen, oder beides. Also quasi kann ein Hupen mehrere Bedeutungen haben...sehr sparsam. :-)
Tinky-Winky: Sehr schön in Georgien ist auch, dass alle Welt, vor allem Kinder, aber auch erwachsene, gestandene Männer, Moppedfahrer durch winken Grüßen. Frauen, außer vielleicht Touristinnen, eher nicht. Besonders spannend wurde es auf unserem Offroadtrip, als die Dorfkinder auf die Straße liefen und uns abklatschen wollten, was vor allem auf der rechten Seite unmöglich ist, da dort der Gashahn ist und wir den nicht loslassen können und wollen. Die Entäuschung in den Gesichtern war dann riesengroß.
Chatschapuri - wir hatten ein Chatschapuri mit rohem Ei, da muss man das Ei mit dem heißen Käse vermischen damit das Ei gart. Ein bisschen gefährlich wegen dem rohen Ei, aber sehr lecker.
Wo wir grade beim Essen sind, in Georgien ist es üblich für jeden am Tisch Sitzenden ein Gedeck zu bekommen, wenn eine Person etwas zu Essen bestellt. Das Gedeck wird auch erneuert so lange Essen auf dem Tisch steht, jeder Dazustoßende bekommt automatisch ein Gedeck.
Das war sehr schön als wir nach der Fähre zu acht Essen waren und so alle problemlos alles probieren konnten, da es auf extra Tellern oder Schalen serviert wurde.
Und hier ein kleiner Insider-Witz für alle die auf der Fähre waren: "Two fotocopies!!!"
Freitag, 19. Juli 2013
Türkei
Um nochmal auf das Essen zurück zu kommen, zum gesterigen Abendbrot ab es:
Eingelegte rote Paprika mit Walnusscremefüllung, frisches Brot, Gemüseschaschlik, Hünchenschschlik, Bratkartoffeln mit Pilzen und dazu georgische Soße "Sour Plum". Die Soße war etwas scharf und mit Minze und vermutlich mit diesen Früchten, sehr lecker.
Leider konnte das Frühstück im Hotel nicht mithalten, aber das Hotel hatte auch so seine Macken: kein Wasser am Waschbecken, ein quitschendes Bett (vermutlich war eine Latte des Rostes gebrochen) und beim Aufbruch ist im zweiten Bett das Lattenrost gerutscht und auf einer Längsseite in das Bett gefallen. Aber für 60 GE Lari (30 €) für zwei Personen mit Früstück war es okay.
Unterwegs zur Türkei haben wir dann getestet, ob subtropischer Regen besser ist als der aus gemäßigter Klimazone und wir können sagen: nein, er ist genauso naß und auf dem Mopped nicht schön.
Auf den Weg zur Grenze haben wir uns den Weg hupend durch Batumi erkämpft, da nur huppend, sich nicht alle Autos vor einem in den Verkehr einfädeln.
An der Grenze haben wir uns vor einen streitenden türkischen und georgischen Fahrer geschummelt, wenn zwei sich streiten...
Der georgische Fahrer hätte sich bestimmt auch gerne mit uns gestritten, aber wir haben ihn ignoriert, wir nhemen das als Rache für georgischen Verkehrsärgernisse.
Leider mussten wir unsere Moppeds in den Schlangen häufiger "füsselnd" fortbewegen, da Temperatur und Batterie immer kritisch sind. Als wir dann noch zweimal absteigen mussten, war Frau Goldarks Knie fertig und es war klar ein Hotel und ein Arzt muss gefunden werden.
Das Hotel und ein Arzt waren drei km entfernt, also schnell dorthin.
Auf dem Weg zum Arzt ließ uns das Navi leider etwas in Stich, aber fast alle Befragten waren sehr hilfsbereit. Wir vermuten die Einheimischen waren die Netten und die "Einkaufstouristen" die eher Unhöflichen.
Beim Arzt hat man uns auch wieder Weg gewiesen, so das wir sofort dran kamen. Nach ein bisschen drücken auf dem Knie war klar: die Kniescheibe ist gut, keine Schmerzen, aber der Muskel hat doch etwas ab bekommen. Daher haben wir jetzt auf ärztlichen Rat drei Tage Pause, na mal sehen vielleicht nur zwei. Wir glauben auch der Arzt hätte mit uns gemeckert, dass Frau Goldark da noch zwei Tage mit gefahren ist, aber manchmal sind Sprachbarrieren auch gut.
Danach hat uns ein Kollege des Arztes zur Apotheke geführt. Leider ging das alles so schnell, dass wir uns garnicht bedanken konnten, geschweige den etwas bezahlen. Nagut, dachten wir, wir kommen bestimmt zurück zum Verbinden, dann können wir das erledigen. Doch weit gefehlt, wir wurden in der Apotheke abgeliefert und ehe wir noch was sagen konnten waren wir mit dem Apothker alleine. Auch der Apotheker wollte kein Geld von uns und wir standen etwas verdattert auf der Straße. Wir wissen nicht was wir dazu schreiben sollen, aber das hat sich sehr gut angefühlt soviel Hilfe zu bekommen. Wir danken hiermit unsern Helfern und wünschen ihnen alles Gute.
Auf dem Weg zurück haben wir ein bisschen eingekauft, so dass wir nun frisches, warmes Brot und Weintrauben zum Abendbrot haben.
161 km:
Eingelegte rote Paprika mit Walnusscremefüllung, frisches Brot, Gemüseschaschlik, Hünchenschschlik, Bratkartoffeln mit Pilzen und dazu georgische Soße "Sour Plum". Die Soße war etwas scharf und mit Minze und vermutlich mit diesen Früchten, sehr lecker.
Leider konnte das Frühstück im Hotel nicht mithalten, aber das Hotel hatte auch so seine Macken: kein Wasser am Waschbecken, ein quitschendes Bett (vermutlich war eine Latte des Rostes gebrochen) und beim Aufbruch ist im zweiten Bett das Lattenrost gerutscht und auf einer Längsseite in das Bett gefallen. Aber für 60 GE Lari (30 €) für zwei Personen mit Früstück war es okay.
Unterwegs zur Türkei haben wir dann getestet, ob subtropischer Regen besser ist als der aus gemäßigter Klimazone und wir können sagen: nein, er ist genauso naß und auf dem Mopped nicht schön.
Auf den Weg zur Grenze haben wir uns den Weg hupend durch Batumi erkämpft, da nur huppend, sich nicht alle Autos vor einem in den Verkehr einfädeln.
An der Grenze haben wir uns vor einen streitenden türkischen und georgischen Fahrer geschummelt, wenn zwei sich streiten...
Der georgische Fahrer hätte sich bestimmt auch gerne mit uns gestritten, aber wir haben ihn ignoriert, wir nhemen das als Rache für georgischen Verkehrsärgernisse.
Leider mussten wir unsere Moppeds in den Schlangen häufiger "füsselnd" fortbewegen, da Temperatur und Batterie immer kritisch sind. Als wir dann noch zweimal absteigen mussten, war Frau Goldarks Knie fertig und es war klar ein Hotel und ein Arzt muss gefunden werden.
Das Hotel und ein Arzt waren drei km entfernt, also schnell dorthin.
Auf dem Weg zum Arzt ließ uns das Navi leider etwas in Stich, aber fast alle Befragten waren sehr hilfsbereit. Wir vermuten die Einheimischen waren die Netten und die "Einkaufstouristen" die eher Unhöflichen.
Beim Arzt hat man uns auch wieder Weg gewiesen, so das wir sofort dran kamen. Nach ein bisschen drücken auf dem Knie war klar: die Kniescheibe ist gut, keine Schmerzen, aber der Muskel hat doch etwas ab bekommen. Daher haben wir jetzt auf ärztlichen Rat drei Tage Pause, na mal sehen vielleicht nur zwei. Wir glauben auch der Arzt hätte mit uns gemeckert, dass Frau Goldark da noch zwei Tage mit gefahren ist, aber manchmal sind Sprachbarrieren auch gut.
Danach hat uns ein Kollege des Arztes zur Apotheke geführt. Leider ging das alles so schnell, dass wir uns garnicht bedanken konnten, geschweige den etwas bezahlen. Nagut, dachten wir, wir kommen bestimmt zurück zum Verbinden, dann können wir das erledigen. Doch weit gefehlt, wir wurden in der Apotheke abgeliefert und ehe wir noch was sagen konnten waren wir mit dem Apothker alleine. Auch der Apotheker wollte kein Geld von uns und wir standen etwas verdattert auf der Straße. Wir wissen nicht was wir dazu schreiben sollen, aber das hat sich sehr gut angefühlt soviel Hilfe zu bekommen. Wir danken hiermit unsern Helfern und wünschen ihnen alles Gute.
Auf dem Weg zurück haben wir ein bisschen eingekauft, so dass wir nun frisches, warmes Brot und Weintrauben zum Abendbrot haben.
161 km:
Donnerstag, 18. Juli 2013
Einmal Uzhguli...
...und fast zurück.
Von Batumi aus sind wir in die Berge nach Mestia gefahren. Leider hatten wir auf der Anfahrt etwas Regen. Doch ungefähr auf der Hälfte rissen die Wolken auf und wir konnten die Kurven und Aussicht geniessen. Ungefähr 30 km vor unserem Ziel war ein Bergrutsch, der grade beseitigt wurde. Doch wir hatten Glück nach 10 min konnten wir weiter fahren. Immerhin hat ein Japaner die Zeit genutzt und begeistert ein Bild von Herrn Goldark und seiner Helmkamera gemacht. Zu erwähnen sind auch die vielen Tier auf der Straße, das ist wie durch einen Bauerhof zu fahren: Hühner, Enten, Puten, Hunde, Ziegen, Schweine mit Ferkeln, Pferde, Kühe und Kälber. Leider kennen die Motoräder nicht, was zu Panik fühern kann.
In der Nachmittagssonne kamen wir in Mestia an. Wir waren ziemlich begreistert.
Da wir unser Herz für Hostels endeckt haben, gab es auch hier wieder ein Doppelzimmer mit Gemeinschaftsdusche. Im Hotel ist es zwar sauberer und nobler, aber die Gespräche mit Menschen aus aller Welt bekommen wir besser in Hostels und das ist es wert.
Zur Begrüßung gab es Tee (oder Kaffee) und sehr leckeren Kuchen. Dann haben wir die zwei Stunden bis zum Abendbrot vertrödelt und haben großartig (und vermutlich swanetisch) gegessen.
Es gab leckere Suppe mit frischem Brot, Salat und allerlei Teller mit angemachtem Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchten und Fleischkloppse in Soße. Immer wenn ein Teller leer war wurde nachgelegt.
Wir sind sogar "ermahnt" worden zu essen und nicht zu schwätzen. :-))
Zum Abschluss haben wir noch Brot mit Honig gegessen und es gab für jeden Tee oder Kaffee je nach Geschmack. Das frische Bergwasser war ebensfalls sehr lecker, wenn wir auch beim Erstenmal ein bisschen Angst hatten es zu trinken.
Da schon auf der Fähre und auch beim Abedbrottisch alle von Uzhguli geschwärmt haben, beschlossen wir auch dort hin zufahren bzw. soweit zu fahren wie wir kommen. Der Weg nach Uzhguli hat keinen Asphalt und es sind 700 Höhenmeter incl. einem Pass zu bewältigen. Die Strasse ist tatsächlich für normale PKWs nicht passierbar. In unserem Reiseführer stand aber dass die ersten 23 km, der insgesammt 46 km wären in gutem Zustand, das hat uns glauben lassen Sie wären geteert. *lol* Tatsächlich waren diese 23 km so breit das gut zwei Autos aneinander vorbei passten. Nach dem wir wieder Reperaturarbeiten passierten, diesmal hielten die Bagger an, wenn wir ankamen bzw. kurz warteten. Es ist etwas gewöhnungsbedürftig unter dem Baggerarm durch zufahren, aber hier ist der gesamte Verkehr gewöhnungsbedürftig. (keine Ahnung, ob wir es je wieder schaffen uns an Verkehrsregeln zu halten)
Die letzten 23 km waren tatsächlich wesentlich schlechter und wesentlich nasser. Es mussten einige Bäche gequert werden, was viel Spaß gemacht hat. Nicht so schön waren die tiefen Schlammpfützen, das war eine rutschige Angelegenheit. Leider hat ca. 500 m vor dem Ziel nach einer dieser Pfützen Frau Goldark wieder Erdkunde gemacht. Am Ende der Pfütze war ein Stein der sie ein bisschen von der Linie abgebracht hat, beim Korregieren war leider das Profil noch total voll Schlamm. Tja, ich bin fast noch gut vom Mopped gekommen und wollte den Lenker schon loslassen, da hat es mich umgerissen. Aufschlag Knie und eingeklemter Fuss unter dem Gepäckträger. Herr Goldark hat gerettet. Dann gab es eine lecker und verdienete Cola in Uzhguli mit einem leider Wolken verhangenen Gipfel (Schchara).
Dann ging es wieder zurück, auch wenn erst nicht sicher war, ob das klappen wird.
Auf dem Weg zurück musste Frau Goldark feststellen, dass wenn sie das jetzt nicht schon runter gefahren wäre, hier gestreikt hätte. Bei Rauffahren sah der Weg schon recht schwierig aus für unsere Verhältnisse. Aber es war ein wirklich tolles Erlebniss und für uns auch eine echte Leistung diesen Weg gefahren zu sein.
BMW mit dem UNESCO-Kulturerbe: Wehrtürmen von Swanetien
KTM mit Wehrturm und ganz klein im Hintergund Reste des Sommersitz der Königin Tamar
Zwischendurch hatten wir noch ein Schwätzchen mit drei tschechischen Moppedfahrern, die besser als wir ausgerüstet nach Uzhguli und dann auf der anderen Seite (Pass auf 2600 und noch sclechtere Strasse) weiter wollten.
Am Hostel gab es ein noch verdienteres Bier und bei der Frage nach Eis für das Knie gab es einen Schnaps zum desinfiziern. Die Idee das kalte Bier an das Knie zuhalten hat wohl nicht die richtigen Assoziationen geweckt. Aber jetzt weiß Frau Goldark warum nicht mehr mit Alkohol desinfiziert wird: *AUTSCH*
Nach getaner Arbeit:
Nach einem weiter guten Abendbrot ging es dann zum Zimmer.
Bei uns im Haus lebte auch eine der Damen des Hostels (das Hostel bestand aus drei Häusern), als sie mein Knie sah wurde ich sofort betüddelt und es gab endlich Kühlung mit feuchten Waschlappen auf der Gefriertruhe. Ich bin von allen sehr bemitleidet worden und alle wollten mir Gutes tun, das war sehr schön.
Am zweiten Tag mussten wir leider Abschied nehmen und es sollte zurück nach Batumi gehen.
Neben dem guten Abendbrot, dürfen wir keinenfalls das gute Frühstück unterschlagen. Brot, Spiegelei, Käse, Honig, Salat, Kuchen und für unseren Geschmack etwas seltsam: Pommes, Nudel und Graupen.
Leider war Frau Goldarks Knie ziemlich geschwollen, so dass Sie ein bisschen Probleme beim Anwinkeln hatte. Aber nach ein paar Metern hat sich das Knie beruhigt und es konnte losgehen.
Nach 30 km kamen wir wieder beim Bergrutsch an und hatten Pech, die Fahrzeuge waren grade alle durch und wir mussten eine Stunde warten. Den nette Bausetellenman hat uns seine Bank raus gestellt und wir drei saßen zusammen. Zusätzlich haben wir uns mit zwei Spaniern und drei Ukrainischen Moppedfahrern unterhalten. Obwohl ich mich frage, ob die mit Frau Goldark die Fäuste zusammen geschlagen hätten, wenn sie gewust hätten das sie eine Frau ist.
Aber ein Unglück kommt selten allein, nach der Baustelle gab es 120 km Regen. Leider war viel Stein und Lehm auf der Straße, so dass wir (auch wegen den Knie) extrem langsam gefahren sind.
In der nächsten größeren Stadt haben wir uns ein Hotel gesucht. Nun sind wir warm und trocken und warten auf das Abendbrot. (Ich glaube wir sind ganz schön verfressen, da wir so viel über Essen schreiben)
Wir können sagen, dass wir gerne noch mal wieder kommen würden, das Land hat uns sehr gut gefallen. Berge und Meer sind eine wirklich schöne Mischung. Wir hätten gerne ein paar Wanderungen in Mestia untenommen und den Gletscher gesehen und begangen.
Auch die Menschen sind alle sehr freundlich und Hilfsbereit, einzig bei dem Fahrstil muss wir Minuspunkte vergeben. Für Georgien vergeben wir drei Daumen nach oben.
Batumi - Mestia: 254 km
Mestia - Uzhguli - Mestia: 92 km
Mestia - Zugdidi: 138 km
Von Batumi aus sind wir in die Berge nach Mestia gefahren. Leider hatten wir auf der Anfahrt etwas Regen. Doch ungefähr auf der Hälfte rissen die Wolken auf und wir konnten die Kurven und Aussicht geniessen. Ungefähr 30 km vor unserem Ziel war ein Bergrutsch, der grade beseitigt wurde. Doch wir hatten Glück nach 10 min konnten wir weiter fahren. Immerhin hat ein Japaner die Zeit genutzt und begeistert ein Bild von Herrn Goldark und seiner Helmkamera gemacht. Zu erwähnen sind auch die vielen Tier auf der Straße, das ist wie durch einen Bauerhof zu fahren: Hühner, Enten, Puten, Hunde, Ziegen, Schweine mit Ferkeln, Pferde, Kühe und Kälber. Leider kennen die Motoräder nicht, was zu Panik fühern kann.
In der Nachmittagssonne kamen wir in Mestia an. Wir waren ziemlich begreistert.
Da wir unser Herz für Hostels endeckt haben, gab es auch hier wieder ein Doppelzimmer mit Gemeinschaftsdusche. Im Hotel ist es zwar sauberer und nobler, aber die Gespräche mit Menschen aus aller Welt bekommen wir besser in Hostels und das ist es wert.
Zur Begrüßung gab es Tee (oder Kaffee) und sehr leckeren Kuchen. Dann haben wir die zwei Stunden bis zum Abendbrot vertrödelt und haben großartig (und vermutlich swanetisch) gegessen.
Es gab leckere Suppe mit frischem Brot, Salat und allerlei Teller mit angemachtem Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchten und Fleischkloppse in Soße. Immer wenn ein Teller leer war wurde nachgelegt.
Wir sind sogar "ermahnt" worden zu essen und nicht zu schwätzen. :-))
Zum Abschluss haben wir noch Brot mit Honig gegessen und es gab für jeden Tee oder Kaffee je nach Geschmack. Das frische Bergwasser war ebensfalls sehr lecker, wenn wir auch beim Erstenmal ein bisschen Angst hatten es zu trinken.
Da schon auf der Fähre und auch beim Abedbrottisch alle von Uzhguli geschwärmt haben, beschlossen wir auch dort hin zufahren bzw. soweit zu fahren wie wir kommen. Der Weg nach Uzhguli hat keinen Asphalt und es sind 700 Höhenmeter incl. einem Pass zu bewältigen. Die Strasse ist tatsächlich für normale PKWs nicht passierbar. In unserem Reiseführer stand aber dass die ersten 23 km, der insgesammt 46 km wären in gutem Zustand, das hat uns glauben lassen Sie wären geteert. *lol* Tatsächlich waren diese 23 km so breit das gut zwei Autos aneinander vorbei passten. Nach dem wir wieder Reperaturarbeiten passierten, diesmal hielten die Bagger an, wenn wir ankamen bzw. kurz warteten. Es ist etwas gewöhnungsbedürftig unter dem Baggerarm durch zufahren, aber hier ist der gesamte Verkehr gewöhnungsbedürftig. (keine Ahnung, ob wir es je wieder schaffen uns an Verkehrsregeln zu halten)
Die letzten 23 km waren tatsächlich wesentlich schlechter und wesentlich nasser. Es mussten einige Bäche gequert werden, was viel Spaß gemacht hat. Nicht so schön waren die tiefen Schlammpfützen, das war eine rutschige Angelegenheit. Leider hat ca. 500 m vor dem Ziel nach einer dieser Pfützen Frau Goldark wieder Erdkunde gemacht. Am Ende der Pfütze war ein Stein der sie ein bisschen von der Linie abgebracht hat, beim Korregieren war leider das Profil noch total voll Schlamm. Tja, ich bin fast noch gut vom Mopped gekommen und wollte den Lenker schon loslassen, da hat es mich umgerissen. Aufschlag Knie und eingeklemter Fuss unter dem Gepäckträger. Herr Goldark hat gerettet. Dann gab es eine lecker und verdienete Cola in Uzhguli mit einem leider Wolken verhangenen Gipfel (Schchara).
Dann ging es wieder zurück, auch wenn erst nicht sicher war, ob das klappen wird.
Auf dem Weg zurück musste Frau Goldark feststellen, dass wenn sie das jetzt nicht schon runter gefahren wäre, hier gestreikt hätte. Bei Rauffahren sah der Weg schon recht schwierig aus für unsere Verhältnisse. Aber es war ein wirklich tolles Erlebniss und für uns auch eine echte Leistung diesen Weg gefahren zu sein.
BMW mit dem UNESCO-Kulturerbe: Wehrtürmen von Swanetien
KTM mit Wehrturm und ganz klein im Hintergund Reste des Sommersitz der Königin Tamar
Zwischendurch hatten wir noch ein Schwätzchen mit drei tschechischen Moppedfahrern, die besser als wir ausgerüstet nach Uzhguli und dann auf der anderen Seite (Pass auf 2600 und noch sclechtere Strasse) weiter wollten.
Am Hostel gab es ein noch verdienteres Bier und bei der Frage nach Eis für das Knie gab es einen Schnaps zum desinfiziern. Die Idee das kalte Bier an das Knie zuhalten hat wohl nicht die richtigen Assoziationen geweckt. Aber jetzt weiß Frau Goldark warum nicht mehr mit Alkohol desinfiziert wird: *AUTSCH*
Nach getaner Arbeit:
Nach einem weiter guten Abendbrot ging es dann zum Zimmer.
Bei uns im Haus lebte auch eine der Damen des Hostels (das Hostel bestand aus drei Häusern), als sie mein Knie sah wurde ich sofort betüddelt und es gab endlich Kühlung mit feuchten Waschlappen auf der Gefriertruhe. Ich bin von allen sehr bemitleidet worden und alle wollten mir Gutes tun, das war sehr schön.
Am zweiten Tag mussten wir leider Abschied nehmen und es sollte zurück nach Batumi gehen.
Neben dem guten Abendbrot, dürfen wir keinenfalls das gute Frühstück unterschlagen. Brot, Spiegelei, Käse, Honig, Salat, Kuchen und für unseren Geschmack etwas seltsam: Pommes, Nudel und Graupen.
Leider war Frau Goldarks Knie ziemlich geschwollen, so dass Sie ein bisschen Probleme beim Anwinkeln hatte. Aber nach ein paar Metern hat sich das Knie beruhigt und es konnte losgehen.
Nach 30 km kamen wir wieder beim Bergrutsch an und hatten Pech, die Fahrzeuge waren grade alle durch und wir mussten eine Stunde warten. Den nette Bausetellenman hat uns seine Bank raus gestellt und wir drei saßen zusammen. Zusätzlich haben wir uns mit zwei Spaniern und drei Ukrainischen Moppedfahrern unterhalten. Obwohl ich mich frage, ob die mit Frau Goldark die Fäuste zusammen geschlagen hätten, wenn sie gewust hätten das sie eine Frau ist.
Aber ein Unglück kommt selten allein, nach der Baustelle gab es 120 km Regen. Leider war viel Stein und Lehm auf der Straße, so dass wir (auch wegen den Knie) extrem langsam gefahren sind.
In der nächsten größeren Stadt haben wir uns ein Hotel gesucht. Nun sind wir warm und trocken und warten auf das Abendbrot. (Ich glaube wir sind ganz schön verfressen, da wir so viel über Essen schreiben)
Wir können sagen, dass wir gerne noch mal wieder kommen würden, das Land hat uns sehr gut gefallen. Berge und Meer sind eine wirklich schöne Mischung. Wir hätten gerne ein paar Wanderungen in Mestia untenommen und den Gletscher gesehen und begangen.
Auch die Menschen sind alle sehr freundlich und Hilfsbereit, einzig bei dem Fahrstil muss wir Minuspunkte vergeben. Für Georgien vergeben wir drei Daumen nach oben.
Batumi - Mestia: 254 km
Mestia - Uzhguli - Mestia: 92 km
Mestia - Zugdidi: 138 km
Montag, 15. Juli 2013
Ankunft in Georgien
Wie geplant, in der zweiten Runde, kam unsere Fähre um 14:00 Uhr (georgische Zeit) im Batumi an. Wir alle machten uns natürlich seit Stunden Gedanken wie schnell die Einreise nach Georgien funktioniert. Nach den schlechten Erfahrungen bei der Ausreise in der Ukraine, waren wir doch nervös.
Mit Lotsenbooten wird die Fähre in den Hafen geschoben:
Zu unserer Freude kamen die Grenzer an Bord und das in ausreichender Menge um je drei Personen gleichzeitig abzufertigen. Wünschenswert wäre vielleicht eine englische Ansage gewesen, aber der Flurfunk hat es geregelt. Wir standen also mit unserem Gepäck recht spät in den Schlangen.
Wie wir in unserem Reiseführer gelesen hatten, fahren in Georgien Frauen nicht mal Auto (was nicht ganz wahr ist) daher haben wir uns schon auf die Einreise gefreut. Wir können sagen, wir sind nicht enttäuscht worden. Als Erstes fragte ein freundlicher Grenzer Herrn Goldark, ob er der Motorradfahrer sei und wo der zweite Motorradfahrer wäre. Da Frau Goldark beim Gepäck stand, war das nicht sofort zu erkennen. Als Herr Goldark auf Frau Goldark zeigte und der Grenzer sich umdrehte, kann man sagen sein Gesicht war Gold wert. Die Nächsten mit Ungalube im Gesicht waren die Damen am Schalter als Frau Goldark ihren Fahrzeugschein abgab.
"Oh, Sie fahren ein Auto?"
"Nein, ich fahre ein Motorrad"
Allerdings muss erwähnt werden, dass alle Grenzer nett waren und sogar gelächelt haben und jedem nach dem Stempel im Pass, in Georgien willkommen hießen. Wir haben uns bei der Einreise sehr wohl gefühlt und der Gegensatz zur Ukraine ist krass aufgefallen.
Leider war damit der schnelle Teil der Einreise erledigt.
Der Flurfunk besagte, dass zum Entladen ca. 45 Minuten benötigt wurden bis die Autofahrer von Bord können. Im unteren Deck waren Zugwaggons, die zuerst entladen werden mussten.
Leider gab es Probleme beim Entladen der Züge, so dass die Autos und wir erst um 19:30 von Bord konnten. Da wurde es etwas knapp mit der Zeit, da wir um 20:30 zu Abendessen in der City verabredet waren (und die Fußgänger bereits um 15:00 Uhr von Bord gingen).
Wir schafften es bis um 21:00 Uhr frisch geduscht da zu sein. Es gab das erste wirklich leckere Essen seit Tagen und guten Wein.
Die Greifswald verlässt den Hafen vom Batumi einen Tag später:
Mit Lotsenbooten wird die Fähre in den Hafen geschoben:
Wie wir in unserem Reiseführer gelesen hatten, fahren in Georgien Frauen nicht mal Auto (was nicht ganz wahr ist) daher haben wir uns schon auf die Einreise gefreut. Wir können sagen, wir sind nicht enttäuscht worden. Als Erstes fragte ein freundlicher Grenzer Herrn Goldark, ob er der Motorradfahrer sei und wo der zweite Motorradfahrer wäre. Da Frau Goldark beim Gepäck stand, war das nicht sofort zu erkennen. Als Herr Goldark auf Frau Goldark zeigte und der Grenzer sich umdrehte, kann man sagen sein Gesicht war Gold wert. Die Nächsten mit Ungalube im Gesicht waren die Damen am Schalter als Frau Goldark ihren Fahrzeugschein abgab.
"Oh, Sie fahren ein Auto?"
"Nein, ich fahre ein Motorrad"
Allerdings muss erwähnt werden, dass alle Grenzer nett waren und sogar gelächelt haben und jedem nach dem Stempel im Pass, in Georgien willkommen hießen. Wir haben uns bei der Einreise sehr wohl gefühlt und der Gegensatz zur Ukraine ist krass aufgefallen.
Leider war damit der schnelle Teil der Einreise erledigt.
Der Flurfunk besagte, dass zum Entladen ca. 45 Minuten benötigt wurden bis die Autofahrer von Bord können. Im unteren Deck waren Zugwaggons, die zuerst entladen werden mussten.
Leider gab es Probleme beim Entladen der Züge, so dass die Autos und wir erst um 19:30 von Bord konnten. Da wurde es etwas knapp mit der Zeit, da wir um 20:30 zu Abendessen in der City verabredet waren (und die Fußgänger bereits um 15:00 Uhr von Bord gingen).
Wir schafften es bis um 21:00 Uhr frisch geduscht da zu sein. Es gab das erste wirklich leckere Essen seit Tagen und guten Wein.
Die Greifswald verlässt den Hafen vom Batumi einen Tag später:
Lebenszeichen
Wir haben wieder Internet, das bedeutet wir sind in Georgien angekommen. Die Fährfahrt war sehr gut und wir berichten später davon. Jetzt gehts zum Einkaufen und gibt es unser erstes selbst gemachtets Frühstück.
Batumi vom Schiff aus bei Einfahrt in den Hafen:
Batumi vom Schiff aus bei Einfahrt in den Hafen:
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