Nach langem Nix, gehts jetzt wieder los.
Ab dem 18.06. sind wir wieder unterwegs, obwohl diese Jahr eigentlich Wandern dran wäre, gibt es einen Mopped-Kurzurlaub: zwei Wochen Schottland.
Die Fähre von IJmuiden (Amsterdam) nach Newcastle upon Tyne ist gebucht.
Jungendherbergsausweis, Reiseführer und Landkarte sind besorgt. Navi und Equipmend sind auf Vordermann gebracht.
Fehlt nur noch eine für das Wetter geeignete Moppedhose, die Koffer und ein Ersatztank für Frau Goldark. Wie immer muss die Hälfte also noch bis zur vor knapp besorgt werden.
Das der Tank ein Loch hat, hat sich erst auf der völlig vergeigeten Pfingstfahrt herausgestellt. Wenn es also ein gute Zeichen ist, dass die Generalprobe nicht funktioniert, dann haben wir das erreicht. Nicht nur das beim Losfahren der Tank Undichtigtkeiten zeigte, nein unterwegs hat Frau Goldark eine Schraube an ihrem Helm verloren. ( Das ich ´ne Schraube locker hab ist mir ja klar, aber das es so weit geht...) Na toll, nach abmontieren des Schirms waren die Geräusche des Windes dann auch gleich doppelt so laut. So war die Tour recht schnell beendet.
Zurück nach Schottland. Wir hoffen am 21.06. uns diese Highland Games anzuschauen.
Danach lassen wir uns dann treiben, wobei wir anpeilen über Arran in den Norden zu fahren und uns die Städte für den Rückweg aufzuheben.
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Montag, 9. Juni 2014
Mittwoch, 7. August 2013
Noch zwei Abschiede und der erste Ersatz
Nach dem uns der Alltag wieder hat, gibt es nun noch einen Urlaubsnachtrag:
Das Knie ist geröngt und alles ist mehr oder weniger okay, leider machen die neuen Tabletten auch müde. :(
Die Katzen sind wieder da und haben uns noch lieb und das ohne "Schmollzeit".
Dann gibt es noch den ersten Abschied, ein letztes Bild aus Griechenland:
Saloniki: Ausblick vom Mittagstisch. Es gab Burger griechische Art mit Zaziki und Zwieblen und "Alice" - Hähnchen überbacken mit gebratenen Pilzen und Kartoffeln.
Dann hatten wir einen ganz süßen Flugbegleiter von dem wir uns in Deutschland aber leider wieder trennen mussten. (Wir wissen schon warum die Katzen so lieb zu uns sind):
Wer noch einen netten Begleiter sucht: Klick
Die Betreuung am Flughafen in Saloniki war wirklich toll. Wir waren ein wenig nervös, weil das ja unserer erstes Mal war. Schön war, das wir uns an der Warteschlange vorbei fudeln konnten, damit wir "unser" Sondergepäck aufgeben konten. Leider hat sich das beim Abholen wieder ausgeglichen und unser "Empfangskomitee" hat uns erzählt, dass sie schon ein paar Boxen nachgelaufen sind. An dieser Stelle noch mal vielen Dank für die Schokolade und die tollen Bilder.
Dann gibt es schon den ersten Ersatz:
Mit den Koffern können sich die Goldarks leider nicht mit sich selber einigen: Die gleichen noch mal oder doch mit Innentaschen zum rausnehmen oder gar eloxiert?
Gut das Beim neuen Helm nur ein Goldark entscheiden musste. ;-)
Da wir den meisten Urlaub jetzt verplempert haben, wird es hier jetzt wohl still werden.
Wir danken ganz besonders unserem fleißigen Kommentator, der uns sehr motiviert hat.
Aber auch den stillen Mitleser sei gedankt, wir haben euch nämlich in der Statistik gesehen.
PS: Es ist ganz schön schwer ohne hupen zu fahren. ;-) Wir sind bereits am ersten Tag gescheitert.
Das Knie ist geröngt und alles ist mehr oder weniger okay, leider machen die neuen Tabletten auch müde. :(
Die Katzen sind wieder da und haben uns noch lieb und das ohne "Schmollzeit".
Dann gibt es noch den ersten Abschied, ein letztes Bild aus Griechenland:
Saloniki: Ausblick vom Mittagstisch. Es gab Burger griechische Art mit Zaziki und Zwieblen und "Alice" - Hähnchen überbacken mit gebratenen Pilzen und Kartoffeln.
Dann hatten wir einen ganz süßen Flugbegleiter von dem wir uns in Deutschland aber leider wieder trennen mussten. (Wir wissen schon warum die Katzen so lieb zu uns sind):
Wer noch einen netten Begleiter sucht: Klick
Die Betreuung am Flughafen in Saloniki war wirklich toll. Wir waren ein wenig nervös, weil das ja unserer erstes Mal war. Schön war, das wir uns an der Warteschlange vorbei fudeln konnten, damit wir "unser" Sondergepäck aufgeben konten. Leider hat sich das beim Abholen wieder ausgeglichen und unser "Empfangskomitee" hat uns erzählt, dass sie schon ein paar Boxen nachgelaufen sind. An dieser Stelle noch mal vielen Dank für die Schokolade und die tollen Bilder.
Dann gibt es schon den ersten Ersatz:
Mit den Koffern können sich die Goldarks leider nicht mit sich selber einigen: Die gleichen noch mal oder doch mit Innentaschen zum rausnehmen oder gar eloxiert?
Gut das Beim neuen Helm nur ein Goldark entscheiden musste. ;-)
Da wir den meisten Urlaub jetzt verplempert haben, wird es hier jetzt wohl still werden.
Wir danken ganz besonders unserem fleißigen Kommentator, der uns sehr motiviert hat.
Aber auch den stillen Mitleser sei gedankt, wir haben euch nämlich in der Statistik gesehen.
PS: Es ist ganz schön schwer ohne hupen zu fahren. ;-) Wir sind bereits am ersten Tag gescheitert.
Sicherheitsbekleidung
Hier sieht man die Goldarks mit ihrer Sicherheitsbekleidung^^ beim Auffahren auf die Fähre.
...war im überigen keine so gute Idee.
Vielen Dank den Fotografen
...war im überigen keine so gute Idee.
Vielen Dank den Fotografen
Mittwoch, 31. Juli 2013
Das Ende ist nah
Heute: 294 km
Leider mussten wir uns nach dem Frühstück aufraffen und weiter fahren. Gegen 13:00 Uhr haben wir unsere Moppeds abgegeben und sind nun Fussgänger.
Zeit für ein Gesamtkilometerstand: 5931 km bei 21 Fahrtagen. 14 Tage Pause zwischendurch (Fähre, Warten, Faul- und Kranksein)
Verluste: 1 Moppedhelm, 1 Regenjacke, Kratzer am Tank (KTM), 1 Alukoffer, ausgelaufenes Benzin, Kratzer am Sturzbügel und Ventildeckel (BMW), Linker Spiegel (BMW) der in Folge des Alters einen schönen Riß bekommen hat, den ich ca 6x mit Sekundenkleber wieder fixiert habe, eine kleine Frischhaltedose mit Seife (da konnte jemand nicht widerstehen), ein Satz Schlösser für die Alukoffer (Fehlkauf, schlechte Qualität), ein Knie (ebenfalls schlechte Qua....AUA, nicht hauen!)...
Fazit: Alles in allem eine schöne Reise, leider waren die 5 Wochen doch zu kurz. Normalerweise lassen wir uns mehr Zeit um ein wenig mehr von Land und Leuten zu sehen. Wir könnten uns durchaus vorstellen, nochmal die Türkei und Georgien zu besuchen, da diese Länder uns am besten gefallen haben (auch wenn die Georgier fahren wie Sau, wir werden uns nie wieder über Italiener beschweren ;-) Für Georgien könnten wir uns auch einen reinen Wanderurlaub in Mestia und Uzhguli vorstellen.
Morgen geht es in das Staatliche Museum für Zeitgenössische Kunst (bei 37° C ein angenehmer Aufenthaltsort) und um 20:55 Uhr Ortzeit geht unser Flieger. Da wir ein Hund mitbringen, werden wir uns wohl zwei Stunden vor Abflug am Flughafen sein und uns mit unsere Kontaktperson treffen. Eigentlich sollten wir auch noch einen zweiten Hund mit bringen, aber leider waren die Plätze ausgebucht.
Bis dann,
eure Goldarks
Leider mussten wir uns nach dem Frühstück aufraffen und weiter fahren. Gegen 13:00 Uhr haben wir unsere Moppeds abgegeben und sind nun Fussgänger.
Zeit für ein Gesamtkilometerstand: 5931 km bei 21 Fahrtagen. 14 Tage Pause zwischendurch (Fähre, Warten, Faul- und Kranksein)
Verluste: 1 Moppedhelm, 1 Regenjacke, Kratzer am Tank (KTM), 1 Alukoffer, ausgelaufenes Benzin, Kratzer am Sturzbügel und Ventildeckel (BMW), Linker Spiegel (BMW) der in Folge des Alters einen schönen Riß bekommen hat, den ich ca 6x mit Sekundenkleber wieder fixiert habe, eine kleine Frischhaltedose mit Seife (da konnte jemand nicht widerstehen), ein Satz Schlösser für die Alukoffer (Fehlkauf, schlechte Qualität), ein Knie (ebenfalls schlechte Qua....AUA, nicht hauen!)...
Fazit: Alles in allem eine schöne Reise, leider waren die 5 Wochen doch zu kurz. Normalerweise lassen wir uns mehr Zeit um ein wenig mehr von Land und Leuten zu sehen. Wir könnten uns durchaus vorstellen, nochmal die Türkei und Georgien zu besuchen, da diese Länder uns am besten gefallen haben (auch wenn die Georgier fahren wie Sau, wir werden uns nie wieder über Italiener beschweren ;-) Für Georgien könnten wir uns auch einen reinen Wanderurlaub in Mestia und Uzhguli vorstellen.
Morgen geht es in das Staatliche Museum für Zeitgenössische Kunst (bei 37° C ein angenehmer Aufenthaltsort) und um 20:55 Uhr Ortzeit geht unser Flieger. Da wir ein Hund mitbringen, werden wir uns wohl zwei Stunden vor Abflug am Flughafen sein und uns mit unsere Kontaktperson treffen. Eigentlich sollten wir auch noch einen zweiten Hund mit bringen, aber leider waren die Plätze ausgebucht.
Bis dann,
eure Goldarks
Montag, 29. Juli 2013
Faul
Heute: 10 m geschwommen (bzw. 3 m)
Endlich einen Sonnenbrand geholt und das noch vor dem Mittagessen.
Platanitis: 36° C.
Alle Frappésorten an der Poolbar getestet.
Schwalben beim trinken und baden während des Fluges beobachtet.
Endlich einen Sonnenbrand geholt und das noch vor dem Mittagessen.
Platanitis: 36° C.
Alle Frappésorten an der Poolbar getestet.
Schwalben beim trinken und baden während des Fluges beobachtet.
Video türkische Schwarzmeerküste Westseite
Hi,
wir haben mal wieder ein Video hochgeladen, dass ein wenig die Schönheit der Schwarzmeerküste zeigen soll. Das ist ein Teil der etwas besser zu befahrenen Straße gewesen. Der aber trotzdem vorsichtig befahren wurde, da Frau Goldark mit ihrem verletztem Knie nicht gut den Fußbremshebel betätigen und hinter jeder Kurve irgendein Zeug liegen konnte. Das Video ist wie immer unbearbeitet und dauert ca 25 min.
Gruß
Die Goldarks
wir haben mal wieder ein Video hochgeladen, dass ein wenig die Schönheit der Schwarzmeerküste zeigen soll. Das ist ein Teil der etwas besser zu befahrenen Straße gewesen. Der aber trotzdem vorsichtig befahren wurde, da Frau Goldark mit ihrem verletztem Knie nicht gut den Fußbremshebel betätigen und hinter jeder Kurve irgendein Zeug liegen konnte. Das Video ist wie immer unbearbeitet und dauert ca 25 min.
Gruß
Die Goldarks
Sonntag, 28. Juli 2013
Allaha ismarladik Türkiye
Auch die Türkei ist noch mal eine Reise wert. Auch wenn manche Straßen und deren Verkehr uns nicht gefallen haben, so sind Land und Leute doch großartig. In unseren Köpfen entstehen schon Überlegungen, die Moppeds nach Tiblisi zu schicken und dann nur Georgien und Türkei zu bereisen oder vielleicht ein Wanderurlaub in Georgien? Ach...seuftz...so viele schöne Länder...und so viele Möglichkeiten.
Wir sind heute in unserem vorletzten Hotel angekommen, das das Gleiche wie am zweiten Urlaubstag ist. Hier bleiben wir zwei Tage und versuchen uns mit dem Gedanken zu beschäftigen, dass es so gut wie zu Ende ist. Da das Knie immer noch nicht völlig okay ist, verwerfen wir jeden Gedanken von Frau Goldark doch noch die ein oder andere Tour zu fahren.
"Aber die schönen Straßen und die Kurven und der besssere Straßenbelag...und hast du gesehen da gibt es Höhlen, Ausgrabungen und eine nette Altstadt in..." - "NEIN, ausruhen" - "Aber..."
Heute haben wir ab Mittag also Ruhe gehabt und gemütlich im Schatten am Pool gesessen.
Da wir Halbpension gewählt haben ist für unser leibliches Wohl gesorgt, heute gab es Suflaki und "Kleine Schuhe".
Heute: 204 km
Wir sind heute in unserem vorletzten Hotel angekommen, das das Gleiche wie am zweiten Urlaubstag ist. Hier bleiben wir zwei Tage und versuchen uns mit dem Gedanken zu beschäftigen, dass es so gut wie zu Ende ist. Da das Knie immer noch nicht völlig okay ist, verwerfen wir jeden Gedanken von Frau Goldark doch noch die ein oder andere Tour zu fahren.
"Aber die schönen Straßen und die Kurven und der besssere Straßenbelag...und hast du gesehen da gibt es Höhlen, Ausgrabungen und eine nette Altstadt in..." - "NEIN, ausruhen" - "Aber..."
Heute haben wir ab Mittag also Ruhe gehabt und gemütlich im Schatten am Pool gesessen.
Da wir Halbpension gewählt haben ist für unser leibliches Wohl gesorgt, heute gab es Suflaki und "Kleine Schuhe".
Heute: 204 km
Samstag, 27. Juli 2013
Patchwork
Heute war der Tag der von allem ein bisschen hatte: Regen, Wolken, Sonne, Kälte, angenehme Temperatur und Hitze. Die Straßen waren genauso: Mit Schlaglöchern, mit Bitumenklecksen, geflickt, streifenweise mit unterschiedlichem Belag, zentimeter dick mit grobem Rollsplitt (grusel) und aller erste Sahne. Viel Verkehr, wenig Verkehr und das pure Chaos in Istanbul.
So sind wir heute bis zum Marmarameer gekommen. Leider zu spät um darin zu baden, so haben wir halt den Pool genommen. :-)
Leider haben wir, obwohl wir durch mehrere Stationen gefahren sind, nicht so genau verstanden wie das hier mit den Autobahngebühren funktioniert. Also gekauft hatten wir unsere "Tickets" letztens schon. Erst zur richtigen Bank im richtigen Ort (Verkauf der Tickets), dann zur Post (Post-Ident undso) und dann bekommt man zwei kleine Aufkleber mit Barcode und Chip (?). Die sollen dann am/im Fahrzeug angebracht werden, dürfen aber nicht nass werden. Hahaha :[
Es gibt, glauben wir, Stationen die erfassen den Chip und welche mit Kameras, die erfassen den Barcode. Immerhin gab es keinen richtigen Alarm, nur orangene Blinker (möglicherweise war auch ein Geräusch, aber das hört man nicht so auf dem Mopped). Wir harren der Dinge die uns hinterher geschickt werden, da waren ja genug Kameras, auch von hinten.
Zum Ausgleich haben wir beim Tanken auf der Autobahn haben wir einen Tee spendiert bekommen.
Dann haben wir heute zweimal die Polizei überholt, hups. Wir hoffen auch, das hier nicht soviel geblitzt wird, sonst kommen wohl noch ein paar Knöllchen auf uns zu.
Dann waren wir grade noch schnell am Strand und haben neben einem merkwürdigen Licht im Meer,
noch einen Kautz gesehen, der leider schneller war als wir entscheiden konnten, ob wir blitzen oder eine Nachtaufnahme versuchen.
Heute: 555 km
So sind wir heute bis zum Marmarameer gekommen. Leider zu spät um darin zu baden, so haben wir halt den Pool genommen. :-)
Leider haben wir, obwohl wir durch mehrere Stationen gefahren sind, nicht so genau verstanden wie das hier mit den Autobahngebühren funktioniert. Also gekauft hatten wir unsere "Tickets" letztens schon. Erst zur richtigen Bank im richtigen Ort (Verkauf der Tickets), dann zur Post (Post-Ident undso) und dann bekommt man zwei kleine Aufkleber mit Barcode und Chip (?). Die sollen dann am/im Fahrzeug angebracht werden, dürfen aber nicht nass werden. Hahaha :[
Es gibt, glauben wir, Stationen die erfassen den Chip und welche mit Kameras, die erfassen den Barcode. Immerhin gab es keinen richtigen Alarm, nur orangene Blinker (möglicherweise war auch ein Geräusch, aber das hört man nicht so auf dem Mopped). Wir harren der Dinge die uns hinterher geschickt werden, da waren ja genug Kameras, auch von hinten.
Zum Ausgleich haben wir beim Tanken auf der Autobahn haben wir einen Tee spendiert bekommen.
Dann haben wir heute zweimal die Polizei überholt, hups. Wir hoffen auch, das hier nicht soviel geblitzt wird, sonst kommen wohl noch ein paar Knöllchen auf uns zu.
Dann waren wir grade noch schnell am Strand und haben neben einem merkwürdigen Licht im Meer,
noch einen Kautz gesehen, der leider schneller war als wir entscheiden konnten, ob wir blitzen oder eine Nachtaufnahme versuchen.
Heute: 555 km
Freitag, 26. Juli 2013
Schildkrötentempo
Heute haben wir für die ersten 60 km gut vier Stunden gebraucht. Da es gestern bei Tempo 40 schon rutschte, war Frau Goldark heute bei nasser Fahrbahn und dem unsäglichen Bitumen, ziemlich unsicher. Ist halt schon blöd, wenn man weder die Hinterradbremse noch richtig das rechte Bein nutzen kann. :-(
Wenigstens sind wir mit dem letzten Tropfen Sprit bis zu einer der seltene Tankstellen gekommen. Ja, ja selbst Schuld, wissen wir, wir hätten einfach im Ort beim Losfahren tanken können.
Leicht gequält haben wir uns an der Tankstelle Mut zugesprochen, dass die Straße jetzt bestimmt besser wird. Dabei haben wir den Tankwart beim Limo trinken gesehen und uns gedacht: "Dann wir bitte auch". So haben wir also wir zwei Cola gekauft und getrunken. Obwohl wir ja zugeben müssen, dass wir sowieso schummeln beim Ramadan, da wir immer zu spät frühstücken. Aber wir haben schon ein oder zweimal wenigstens damit bis zum Abend durchgehalten. Wir müssen aber zugeben, wir haben auch keine Ahnung, wie Ramadan genau funktioniert. Also außer dass nicht gegessen wird, wenn es hell ist.
Bier gibt es eigentlich nicht, auch wenn es dunkel ist, haben wir gestern beim Abendessen erfahren.
Nach der Cola in Cide, war die Straße dann etwas besser. Immer hin haben wir eine Schildkröte gesehen, da hat sich der Weg wenigstens gelohnt.
Nach den wir dann mal wieder durch eine Baustelle gefahren sind, ohne Strassenbelag ist besser als mit schlechten, wurde Motivation und Strassenbelag besser.
Jetzt sitzen wir in einer Fernfahrerpension und waren grade essen. Wie immer haben sich, als wir im Restaurante keine Plan hatten, nette Leute gefunden die uns helfen wollten. Da aber auch jemand aus dem Restaurante deutsch sprach, waren wir fabelhaft versorgt. Beim gehen hatten wir dann noch einen sehr netten Schwatz und können jetzt endlich (richtig) zwei Tee auf türkisch bestellen.
Heute: 232 km:
Nachtrag: Sonnenuntergang gestern Abend:
Wenigstens sind wir mit dem letzten Tropfen Sprit bis zu einer der seltene Tankstellen gekommen. Ja, ja selbst Schuld, wissen wir, wir hätten einfach im Ort beim Losfahren tanken können.
Leicht gequält haben wir uns an der Tankstelle Mut zugesprochen, dass die Straße jetzt bestimmt besser wird. Dabei haben wir den Tankwart beim Limo trinken gesehen und uns gedacht: "Dann wir bitte auch". So haben wir also wir zwei Cola gekauft und getrunken. Obwohl wir ja zugeben müssen, dass wir sowieso schummeln beim Ramadan, da wir immer zu spät frühstücken. Aber wir haben schon ein oder zweimal wenigstens damit bis zum Abend durchgehalten. Wir müssen aber zugeben, wir haben auch keine Ahnung, wie Ramadan genau funktioniert. Also außer dass nicht gegessen wird, wenn es hell ist.
Bier gibt es eigentlich nicht, auch wenn es dunkel ist, haben wir gestern beim Abendessen erfahren.
Nach der Cola in Cide, war die Straße dann etwas besser. Immer hin haben wir eine Schildkröte gesehen, da hat sich der Weg wenigstens gelohnt.
Nach den wir dann mal wieder durch eine Baustelle gefahren sind, ohne Strassenbelag ist besser als mit schlechten, wurde Motivation und Strassenbelag besser.
Jetzt sitzen wir in einer Fernfahrerpension und waren grade essen. Wie immer haben sich, als wir im Restaurante keine Plan hatten, nette Leute gefunden die uns helfen wollten. Da aber auch jemand aus dem Restaurante deutsch sprach, waren wir fabelhaft versorgt. Beim gehen hatten wir dann noch einen sehr netten Schwatz und können jetzt endlich (richtig) zwei Tee auf türkisch bestellen.
Heute: 232 km:
Nachtrag: Sonnenuntergang gestern Abend:
Donnerstag, 25. Juli 2013
Die Straße von Sinop nach Zonguldag...
...eine ewige Quelle flüssigen Bitumens!
Wir wissen nicht, ob der geneigte Leser, der "nur" Autofahrer ist, sich die Problematik für Motorradfahrer vorstellen kann, aber kleinste Mengen Bitumen auf der Straße haben in Deutschland schon zu Todesfällen unter Motorradfahrern geführt. Das Motorrad kann, vor allem wenn das Thermometer für die Außentemperatur auf heiß steht, ganz plötzlich zur Seite ausbrechen und im schlimmsten Fall stürzt man.
Das konnte uns heute aber nicht passieren, da wir auf den Straßen nur sehr wenig Asphalt, dafür aber eine Dicke glänzende Schicht Bitumen vorgefunden haben. Somit konnten diese Flecken auch nicht überraschend auftreten und wir waren vorgewarnt und sind langsam gefahren ;-)
Folglich sind wir auch nur langsam vorangekommen. Obwohl wir langsam gefahren sind konnten wir dennoch nicht die tolle Gegend genießen. Es war, wenn man so will, die Hölle für Moppedfahrer: Tolle Gegend (eine der schönsten unseres Urlaubs), Berge, Meer, Kurven ohne Ende, Steile Anstiege und Abfahrten, Sonnenschein und dann meterdick Bitumen, auf den man sich konzentrieren muss. Freundlicherweise haben die Straßenbauer als Ausgleich Schotter über den Bitumen gestreut, damit wenigstens etwas da ist, das Grip aufbaut... lol!
Aber wenigstens haben wir dadurch Hassan kennengelernt. Hassan wohnt an einer steilen Kurve mit viel Bitumen und noch mehr Schotter in der Kurve. Frau Goldark hatte einfach keine Lust mehr weiterzufahren. Wir hatten Durst und Hunger. Spontan wurde eine Pause eingeschoben.
Während wir da so an einem Grundstück stehen und uns überlegen wie wir uns am besten im Schatten platzieren können, kam der Hausherr des Grundstücks und begrüßte uns auf englisch. Natürlich kam die obligatorische Frage, wo wir her seien. Oh, aus Deutschland, ja, da war ich auch 15 Jahre. Und so kamen wir Gespräch. Zu erst bekamen wir zwei leckere Birnen, und dann wurden wir zum Tee und einer Bank im Schatten eingeladen.
Das waren zwei schöne Stunden. Das ist es was die Türkei für uns ausmacht. Man kommt mit Leuten ins Gespräch, wird eingeladen verbringt einen Nachmittag zusammen. Man geht als Freunde auseinander, dieses Gefühl wird uns hier vermittelt. Einfach toll! Das hätte noch Stunden so weiter gehen können.
Leider mussten wir diese kurze Gastspiel der Gastfreundschaft gegen 16:00 Uhr beenden und landsam weiterfahren.
Nun sind wir in einem kleinen Ort, am Meer und warten auf unser Abendessen nach Sonnenuntergang. Herr Goldark schreibt ein paar Zeilen und Frau Goldark versucht den Sonnenuntergang auf den Speicherchip unseres Fotoapparates zu bannen.
Das Bild zeigt den Blick von unserem Balkon, kurz bevor wir ins Wasser hüpften.
Heute: 222 km
Wir wissen nicht, ob der geneigte Leser, der "nur" Autofahrer ist, sich die Problematik für Motorradfahrer vorstellen kann, aber kleinste Mengen Bitumen auf der Straße haben in Deutschland schon zu Todesfällen unter Motorradfahrern geführt. Das Motorrad kann, vor allem wenn das Thermometer für die Außentemperatur auf heiß steht, ganz plötzlich zur Seite ausbrechen und im schlimmsten Fall stürzt man.
Das konnte uns heute aber nicht passieren, da wir auf den Straßen nur sehr wenig Asphalt, dafür aber eine Dicke glänzende Schicht Bitumen vorgefunden haben. Somit konnten diese Flecken auch nicht überraschend auftreten und wir waren vorgewarnt und sind langsam gefahren ;-)
Folglich sind wir auch nur langsam vorangekommen. Obwohl wir langsam gefahren sind konnten wir dennoch nicht die tolle Gegend genießen. Es war, wenn man so will, die Hölle für Moppedfahrer: Tolle Gegend (eine der schönsten unseres Urlaubs), Berge, Meer, Kurven ohne Ende, Steile Anstiege und Abfahrten, Sonnenschein und dann meterdick Bitumen, auf den man sich konzentrieren muss. Freundlicherweise haben die Straßenbauer als Ausgleich Schotter über den Bitumen gestreut, damit wenigstens etwas da ist, das Grip aufbaut... lol!
Aber wenigstens haben wir dadurch Hassan kennengelernt. Hassan wohnt an einer steilen Kurve mit viel Bitumen und noch mehr Schotter in der Kurve. Frau Goldark hatte einfach keine Lust mehr weiterzufahren. Wir hatten Durst und Hunger. Spontan wurde eine Pause eingeschoben.
Während wir da so an einem Grundstück stehen und uns überlegen wie wir uns am besten im Schatten platzieren können, kam der Hausherr des Grundstücks und begrüßte uns auf englisch. Natürlich kam die obligatorische Frage, wo wir her seien. Oh, aus Deutschland, ja, da war ich auch 15 Jahre. Und so kamen wir Gespräch. Zu erst bekamen wir zwei leckere Birnen, und dann wurden wir zum Tee und einer Bank im Schatten eingeladen.
Das waren zwei schöne Stunden. Das ist es was die Türkei für uns ausmacht. Man kommt mit Leuten ins Gespräch, wird eingeladen verbringt einen Nachmittag zusammen. Man geht als Freunde auseinander, dieses Gefühl wird uns hier vermittelt. Einfach toll! Das hätte noch Stunden so weiter gehen können.
Leider mussten wir diese kurze Gastspiel der Gastfreundschaft gegen 16:00 Uhr beenden und landsam weiterfahren.
Das Bild zeigt den Blick von unserem Balkon, kurz bevor wir ins Wasser hüpften.
Heute: 222 km
Mittwoch, 24. Juli 2013
Mopped Pflegedienst
So nach ca. 5000 km hat Herr Goldark beschlossen einen kleinen Pflegedienst für die Moppeds zu machen. Erst hat er die Kette der KTM gefettet.
Dann muss auch der Luftdruck geprüft werden. OK, Stiefel und Moppedhose an, Helm auf, denn ein Stück die Straße runter ist ein Fahrrad und Mofahändler. Als erstes mal mit der BMW vorgefahren und ein paar intelligente Verrenkungen gemacht, von denen ich hoffte es würde klarmachen das ich den Luftdruck der Reifen prüfen möchte. Nachdem das klar war, wurde auch ein Luftschlauch an meinen Reifen gehängt, allerdings war dort kein Manometer dran und ich hatte die Befürchtung, das mein Reifen seinen Luftanlage aufpumpt, da bei mir ein höherer Druck im Reifen herrschte als im Luftsystem.
Also freundlich bedankt und einen Weg zurück zum Hotel gesucht.
Dabei habe ich dann, welch Wunder, einen Reifenhändler gefunden. Freudestrahlend angehalten, mich verständlich gemacht und...joah der hatte Druckluft, aber wo ist das Manometer? Pumpen die hier die Reifen nach Augenmaß auf? Ok wieder nix. Weitergefahren...oha noch ein Reifenhändler, sogar mit Manometer, Top, zum selben Laden nochmal mit der KTM gefahren und die Reifen kontrolliert.
So, nun war Öl dran, als wir hier angekommen sind, gab es hier keine Tankstelle, wo kann ich wohl Öl herbekommen??? Direkt an unserem Hotel ist ein Werkzeug Kramladen...aber hier Fehlanzeige, ich habe zwar Zweitaktöl gefunden, aber nix Viertaktöl. (Man konnte dort Kettensägen kaufen). Ok dann probier ich mal den Mofahändler, schnell die Straße runtergegangen und mich verständlich gemacht, dass ich jetzt gerne Öl hätte. Hat auch gut geklappt, aber er hatte kein Öl da. Macht aber nix, er geht aus seinen Laden, spricht einen Jungen an und der fährt mit dem Fahrrad davon.
Mit im Laden sitzt ein Kumpel vom Mofahändler, der mir dann allerhand erzählt, auf türkisch. Aber mit Hilfe seines Handys und der Fotos darauf, weiß ich nun:
Achja, dann habe ich noch das Öl bekommen und es in unsere Moppeds eingfüllt.
Wenn sich der geneigte Leser nun fragt, was hat Frau Goldark gemacht, dann kann dies einfach beantwortet werden: NIX (Und es hat Spaß gemacht) :-)
Dann muss auch der Luftdruck geprüft werden. OK, Stiefel und Moppedhose an, Helm auf, denn ein Stück die Straße runter ist ein Fahrrad und Mofahändler. Als erstes mal mit der BMW vorgefahren und ein paar intelligente Verrenkungen gemacht, von denen ich hoffte es würde klarmachen das ich den Luftdruck der Reifen prüfen möchte. Nachdem das klar war, wurde auch ein Luftschlauch an meinen Reifen gehängt, allerdings war dort kein Manometer dran und ich hatte die Befürchtung, das mein Reifen seinen Luftanlage aufpumpt, da bei mir ein höherer Druck im Reifen herrschte als im Luftsystem.
Also freundlich bedankt und einen Weg zurück zum Hotel gesucht.
Dabei habe ich dann, welch Wunder, einen Reifenhändler gefunden. Freudestrahlend angehalten, mich verständlich gemacht und...joah der hatte Druckluft, aber wo ist das Manometer? Pumpen die hier die Reifen nach Augenmaß auf? Ok wieder nix. Weitergefahren...oha noch ein Reifenhändler, sogar mit Manometer, Top, zum selben Laden nochmal mit der KTM gefahren und die Reifen kontrolliert.
So, nun war Öl dran, als wir hier angekommen sind, gab es hier keine Tankstelle, wo kann ich wohl Öl herbekommen??? Direkt an unserem Hotel ist ein Werkzeug Kramladen...aber hier Fehlanzeige, ich habe zwar Zweitaktöl gefunden, aber nix Viertaktöl. (Man konnte dort Kettensägen kaufen). Ok dann probier ich mal den Mofahändler, schnell die Straße runtergegangen und mich verständlich gemacht, dass ich jetzt gerne Öl hätte. Hat auch gut geklappt, aber er hatte kein Öl da. Macht aber nix, er geht aus seinen Laden, spricht einen Jungen an und der fährt mit dem Fahrrad davon.
Mit im Laden sitzt ein Kumpel vom Mofahändler, der mir dann allerhand erzählt, auf türkisch. Aber mit Hilfe seines Handys und der Fotos darauf, weiß ich nun:
- er ist verheiratet
- er hat zwei Söhne
- er hat einen 4kg Fisch mit einem Bogen erlegt
- er ist Möbelbauer und hat mir sogar die Werkstatt gezeigt (zwei Häuser weiter)
- seine Küche hat er selbst gebaut
Achja, dann habe ich noch das Öl bekommen und es in unsere Moppeds eingfüllt.
Wenn sich der geneigte Leser nun fragt, was hat Frau Goldark gemacht, dann kann dies einfach beantwortet werden: NIX (Und es hat Spaß gemacht) :-)
Dienstag, 23. Juli 2013
Schon wieder....
.... Regen und ein Post über Essen.
Da im letzten Hotel wieder eine Reisegruppe mit uns zusammen da war, hatten wir wieder Glück und es gab Büffet. Leider waren soviele Mensche da, dass kein Foto möglich war. damit ein Bild vor euren Augen entsteht:
Es gab verschieden Sorten Rohkostsalat: Tomate mit Gurke, Blatt-, Kraut-, Petersillien- und versicheidene Möhrensalate. Salate aus gekochtem Gemüse oder z. B. mit Hirse, kaltes, gebratenes Gemüse mit Joghurtsoße, Joghurtvorspeisen mit Minze, Dill, Konfi, Teigtaschen oder gebratenen Paprikas. Vorspeisen mit angemachtem, gebratem Gemüse, Nudelsatate mit Jogurthsoße, Kartoffelsalat ohne Mayo, Lachs in Joghurt, Scharfskäse, Oliven und was noch alles so auf 7 Meter Büffetisch passt. Hätte man alles versucht zu probieren wäre man geplatzt.
Natürlich gab es auch warmes Essen: Suppe, ein Hühnerfleischgericht so ähnlich wie Frikasse aber ohne Sahne, Bohnen in scharfer Soße, Milchreis(?) herzhaft angemacht als Beilage, Mini-Köfte in Tomatensoße mit Käse überbachen, Pommes, ein Bohnen-Fleisch-Gericht auf Kartoffelpüree, Teigtaschen in der Art von Lömpia nur mit Käsefüllung.
Es gab auch Nachtisch, den haben wir aber etwas Stiefmütterlich behandelt: Wassermelone und allerlei Gebackenes.
Leider waren wir heute Morgen noch ziemlich satt als es wieder zum Büffet ging. Was sollen wir schreiben? Es fing schon damit an das es je eine Platte frische Pertersillie und frischen Dill beim Salat gab. :-) Es ging weiter mit sechs Sorten angemachtem Schafskäse und "Haselnussbrotaufstrich" mit einer Konsistenz wie Marzipan aber nicht süß.
Und das absolute Highlight war eine Komplette Bienenwarbe von Imker, frischer geht Honig nicht.
Warmes Essen gab es auch wieder: Überbackner Schafskäse, Champignons angemacht, Pommes lauwarm und gebratene Wurstscheiben in Tomatensoße.
Es war verdammt schwer heute aufs Mopped zukommen, doch blauer Himmel lockte. Leider nicht all zu lange, dann hatten wir unsere "geliebten" Wolken wider. Vielleicht könnte wir positiv erwähnen, dass wir in keinen größeren oder heftigen Schauer gerieten. Leider mussten wir durch Samsun im nassen fahren, dass ist bei dem chaotischen Verkehr und der vielen Straßen"bemalung" nicht sehr schön gewesen. Auf einem Zebrastreifen glitschte Herr Goldark, aber weiter ist nicht passiert.
Danach verzogen sich die Wolken, der blaue Himmel wurde sichtbar, die Wolken verschwanden komplett und die gute Laune war wieder da.
Nach ein paar Kilometern kam ein halbwegs nettes Örtchen, keine Häuser über vier Etagen, das Meer war türkis und Frau Goldark dachte, hier ein Hotel und wir könnten bleiben. Eigentlich war der Plan bis in die Nähe von Sinop zu fahren, aber was soll es.
So sprang als grade zur rechten Zeit das Hinweisschild zum Hotel an die Strasse und wir folgtem ihm. Am zentralen (Park-) Platz war das Hotel und wir hielten an. Ein deutsch sprechender Mann unterhielt sich mit uns und half uns auch gleich beim Hotel. So haben wir jetzt ein putziges kleines Hotel, unser Zimmer hat Balkon und Meerblick
und wir lümmeln so auf dem Bett rum und überlegen, ob wir ins Meer hüpfen sollen. Leider machen Frau Goldarks Tabletten sonnenempfindlich, so das wir besser erst nachmittags gehen.
199 km:
Da im letzten Hotel wieder eine Reisegruppe mit uns zusammen da war, hatten wir wieder Glück und es gab Büffet. Leider waren soviele Mensche da, dass kein Foto möglich war. damit ein Bild vor euren Augen entsteht:
Es gab verschieden Sorten Rohkostsalat: Tomate mit Gurke, Blatt-, Kraut-, Petersillien- und versicheidene Möhrensalate. Salate aus gekochtem Gemüse oder z. B. mit Hirse, kaltes, gebratenes Gemüse mit Joghurtsoße, Joghurtvorspeisen mit Minze, Dill, Konfi, Teigtaschen oder gebratenen Paprikas. Vorspeisen mit angemachtem, gebratem Gemüse, Nudelsatate mit Jogurthsoße, Kartoffelsalat ohne Mayo, Lachs in Joghurt, Scharfskäse, Oliven und was noch alles so auf 7 Meter Büffetisch passt. Hätte man alles versucht zu probieren wäre man geplatzt.
Natürlich gab es auch warmes Essen: Suppe, ein Hühnerfleischgericht so ähnlich wie Frikasse aber ohne Sahne, Bohnen in scharfer Soße, Milchreis(?) herzhaft angemacht als Beilage, Mini-Köfte in Tomatensoße mit Käse überbachen, Pommes, ein Bohnen-Fleisch-Gericht auf Kartoffelpüree, Teigtaschen in der Art von Lömpia nur mit Käsefüllung.
Es gab auch Nachtisch, den haben wir aber etwas Stiefmütterlich behandelt: Wassermelone und allerlei Gebackenes.
Leider waren wir heute Morgen noch ziemlich satt als es wieder zum Büffet ging. Was sollen wir schreiben? Es fing schon damit an das es je eine Platte frische Pertersillie und frischen Dill beim Salat gab. :-) Es ging weiter mit sechs Sorten angemachtem Schafskäse und "Haselnussbrotaufstrich" mit einer Konsistenz wie Marzipan aber nicht süß.
Und das absolute Highlight war eine Komplette Bienenwarbe von Imker, frischer geht Honig nicht.
Warmes Essen gab es auch wieder: Überbackner Schafskäse, Champignons angemacht, Pommes lauwarm und gebratene Wurstscheiben in Tomatensoße.
Es war verdammt schwer heute aufs Mopped zukommen, doch blauer Himmel lockte. Leider nicht all zu lange, dann hatten wir unsere "geliebten" Wolken wider. Vielleicht könnte wir positiv erwähnen, dass wir in keinen größeren oder heftigen Schauer gerieten. Leider mussten wir durch Samsun im nassen fahren, dass ist bei dem chaotischen Verkehr und der vielen Straßen"bemalung" nicht sehr schön gewesen. Auf einem Zebrastreifen glitschte Herr Goldark, aber weiter ist nicht passiert.
Danach verzogen sich die Wolken, der blaue Himmel wurde sichtbar, die Wolken verschwanden komplett und die gute Laune war wieder da.
Nach ein paar Kilometern kam ein halbwegs nettes Örtchen, keine Häuser über vier Etagen, das Meer war türkis und Frau Goldark dachte, hier ein Hotel und wir könnten bleiben. Eigentlich war der Plan bis in die Nähe von Sinop zu fahren, aber was soll es.
So sprang als grade zur rechten Zeit das Hinweisschild zum Hotel an die Strasse und wir folgtem ihm. Am zentralen (Park-) Platz war das Hotel und wir hielten an. Ein deutsch sprechender Mann unterhielt sich mit uns und half uns auch gleich beim Hotel. So haben wir jetzt ein putziges kleines Hotel, unser Zimmer hat Balkon und Meerblick
und wir lümmeln so auf dem Bett rum und überlegen, ob wir ins Meer hüpfen sollen. Leider machen Frau Goldarks Tabletten sonnenempfindlich, so das wir besser erst nachmittags gehen.
199 km:
Montag, 22. Juli 2013
Zwischen Berg und Meer
Hallo Zusammen,
die Straße hat uns wieder. Heute morgen sind wir gegen 9:30 Uhr aufgebrochen und haben das gastliche Domizil hinter der Grenze verlassen.
Hier ein Pool Bild:
Kurz vorm Start hat es nochmal kurz geregnet. Bestimmt um uns dazu zu bringen mal wieder ein wenig zu trödeln, aber nein, tapfer haben wir unsere Sachen zusammengerafft und die Moppeds beladen. Frau Goldark glaubt ja insgeheim, dass der Regen dazu gedacht war, die Geschwindigkeit auf der Landstraße einzuhalten und um so den Knöllchen zu entgehen. (Aber auch um das Knie zu schonen!!!) In der Türkei ist die Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Landstraße 90, auf mehrspurigen Überlandstraßen die mit einem Grünstreifen getrennt sind 110 und auf Autobahnen 120...es sei den, man ist Motorradfahrer da sieht es dann so aus: 70/70/80. Also wer sich den Schwachfug ausgedacht hat...andauernd überholen die LKW's und die sind nicht zimperlich!
OK, unser Vorsatz sich an die Begrenzungen zu halten hielt genau...500 m, von da an war ca 90 unsere Reisegeschwindigkeit. Die Straße führte uns immer in Sichtweite entlang des schwarzen Meeres, während auf der anderen Seite die Berge alle Städte und auch die Straße einrahmte. So hatte man immer etwas neues zu sehen und es waren sogar immer wieder mal ein paar Kurven zu erfahren oder Hügel zu erklimmen. Die Landschaft muss auch vor dem Bau, der unglaublich häßlichen Städte wirklich schön geweswen sein. Dunkelgrün von Vegetation überzogene Berge, kleine Felseninseln im blauen Meer und weiß Gischt an den Stränden.
Wir sind sogar heute, das erste Mal in unserem Urlaub, in eine allgemeine Verkehrskontrolle gekommen. Die wollten aber nur mal die Papiere sehen. Sehr schön anzusehen, war, dass sie scheinbar eine Art Leistungsnachweis führen, in dem alle angehaltenen Fahrzeuge aufgeschrieben wurden.
Bis kurz vor unserem Ziel, welches heute frei wählbar war, hatten wir ideales Motorradwetter: Wolken, knapp über 20°C und trocken. Dann fing es an zu regnen und Frau Goldarks Knie machte auch langsam auf sich aufmerksam.
Wir haben dann das erst beste Hotel gewählt, dass uns seine Schilder am Straßenrand zeigte und so sitzen wir grad in einem 5 Sterne Hotel. Allerdings ist es tatsächlich günstiger als unser letztes Hotel.
Hatten wir schon Ramadan erwähnt? Witziger weise gibt es in diesem Hotel erst ab 20:00 Uhr Abendessen und uns hängt der Magen schon auf den Fußsohlen. Im anderen Hotel gab es auch schon früher etwas. (Möglicherweise da wir nah an der Grenze waren und die Kulturen dort gemischter sind.) Außer ein paar Keksen haben wir nur gefrühstückt.
Alles in allem, haben wir heute einen guten Tag gehabt. Frau Goldark hat bewundernswert lange durchgehalten, so haben wir heute tatsächlich 404 km geschafft!
die Straße hat uns wieder. Heute morgen sind wir gegen 9:30 Uhr aufgebrochen und haben das gastliche Domizil hinter der Grenze verlassen.
Hier ein Pool Bild:
Kurz vorm Start hat es nochmal kurz geregnet. Bestimmt um uns dazu zu bringen mal wieder ein wenig zu trödeln, aber nein, tapfer haben wir unsere Sachen zusammengerafft und die Moppeds beladen. Frau Goldark glaubt ja insgeheim, dass der Regen dazu gedacht war, die Geschwindigkeit auf der Landstraße einzuhalten und um so den Knöllchen zu entgehen. (Aber auch um das Knie zu schonen!!!) In der Türkei ist die Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Landstraße 90, auf mehrspurigen Überlandstraßen die mit einem Grünstreifen getrennt sind 110 und auf Autobahnen 120...es sei den, man ist Motorradfahrer da sieht es dann so aus: 70/70/80. Also wer sich den Schwachfug ausgedacht hat...andauernd überholen die LKW's und die sind nicht zimperlich!
OK, unser Vorsatz sich an die Begrenzungen zu halten hielt genau...500 m, von da an war ca 90 unsere Reisegeschwindigkeit. Die Straße führte uns immer in Sichtweite entlang des schwarzen Meeres, während auf der anderen Seite die Berge alle Städte und auch die Straße einrahmte. So hatte man immer etwas neues zu sehen und es waren sogar immer wieder mal ein paar Kurven zu erfahren oder Hügel zu erklimmen. Die Landschaft muss auch vor dem Bau, der unglaublich häßlichen Städte wirklich schön geweswen sein. Dunkelgrün von Vegetation überzogene Berge, kleine Felseninseln im blauen Meer und weiß Gischt an den Stränden.
Wir sind sogar heute, das erste Mal in unserem Urlaub, in eine allgemeine Verkehrskontrolle gekommen. Die wollten aber nur mal die Papiere sehen. Sehr schön anzusehen, war, dass sie scheinbar eine Art Leistungsnachweis führen, in dem alle angehaltenen Fahrzeuge aufgeschrieben wurden.
Bis kurz vor unserem Ziel, welches heute frei wählbar war, hatten wir ideales Motorradwetter: Wolken, knapp über 20°C und trocken. Dann fing es an zu regnen und Frau Goldarks Knie machte auch langsam auf sich aufmerksam.
Wir haben dann das erst beste Hotel gewählt, dass uns seine Schilder am Straßenrand zeigte und so sitzen wir grad in einem 5 Sterne Hotel. Allerdings ist es tatsächlich günstiger als unser letztes Hotel.
Hatten wir schon Ramadan erwähnt? Witziger weise gibt es in diesem Hotel erst ab 20:00 Uhr Abendessen und uns hängt der Magen schon auf den Fußsohlen. Im anderen Hotel gab es auch schon früher etwas. (Möglicherweise da wir nah an der Grenze waren und die Kulturen dort gemischter sind.) Außer ein paar Keksen haben wir nur gefrühstückt.
Alles in allem, haben wir heute einen guten Tag gehabt. Frau Goldark hat bewundernswert lange durchgehalten, so haben wir heute tatsächlich 404 km geschafft!
Sonntag, 21. Juli 2013
Mestia - Uzhguli Video
Guckst du hier!
25 Minuten nur für Moppedfans. XD
Erster Teil des Weges, aufgrund der Uneinigkeit zwischen Technik und Nutzer fehlen u.a. die Schlammlöcher am Ende der Strecke. :(
Leider ist die Qualität nicht so gut, aber das hochladen hat schon zwei Stunden gebraucht. Hochladen mit besserer Qualität hätte 12 Stunden gebraucht. ô_Ô
25 Minuten nur für Moppedfans. XD
Erster Teil des Weges, aufgrund der Uneinigkeit zwischen Technik und Nutzer fehlen u.a. die Schlammlöcher am Ende der Strecke. :(
Leider ist die Qualität nicht so gut, aber das hochladen hat schon zwei Stunden gebraucht. Hochladen mit besserer Qualität hätte 12 Stunden gebraucht. ô_Ô
Samstag, 20. Juli 2013
Nachtrag Krim
Ist das hier richtig oder hört die Straße gleich auf?
Wenn wir morgen noch mehr Zeit haben, laden wir den Film von der Uzhguli Tour hoch, voraus gesetzt es dauert nicht 10 Stunden. :(
Ausblick...
...vom Hotel...
...und auf die Teeernte...
...die Bergseite reichen wir nach, im Moment ist dort Dunst und die letzten Wolken kleben dort.
Da Frau Goldark nicht bis zum Meer kommt, da es sich um einen Kiesstrand handelt und das gehen dort zu riskant ist, springen wir jetzt in den hauseigenen Pool. :-)
Gemischtes
Was wir noch erzählen wollten, aber keinen Platz dafür gefunden haben:
Sehr viele Touristen haben uns erzählt, dass sie in der Ukraine Probleme mit der Polizei hatten, sogar der Reiseführer warnt davor. Wir sind durch mehrere Kontrollen gefahren und sind nicht einmal angehalten worden, erstaunliches Glück gehabt.
Es gibt in der Ukraine und Georgien erstaunliche Kreisverkehre:
Entweder sind auf den ländlichen Gebieten die Sitten besser oder zuviele Mietwagen mit Westeuropäern unterwegs.
Huporgien - in Georgien wird für alles gehupt, das führt zu einem wahren Hupkonzert, aus dem sich leider nicht mehr erkennen läß, wer wann und warum hupt. Selbstverständlich wird auch gegrüßt mit hupen, besonders gerne Moppedfahrer und zwar auch wenn man beim Überholen grade neben ihnen ist, oder sie zeigen damit an, dass sie überholen wollen, oder beides. Also quasi kann ein Hupen mehrere Bedeutungen haben...sehr sparsam. :-)
Tinky-Winky: Sehr schön in Georgien ist auch, dass alle Welt, vor allem Kinder, aber auch erwachsene, gestandene Männer, Moppedfahrer durch winken Grüßen. Frauen, außer vielleicht Touristinnen, eher nicht. Besonders spannend wurde es auf unserem Offroadtrip, als die Dorfkinder auf die Straße liefen und uns abklatschen wollten, was vor allem auf der rechten Seite unmöglich ist, da dort der Gashahn ist und wir den nicht loslassen können und wollen. Die Entäuschung in den Gesichtern war dann riesengroß.
Chatschapuri - wir hatten ein Chatschapuri mit rohem Ei, da muss man das Ei mit dem heißen Käse vermischen damit das Ei gart. Ein bisschen gefährlich wegen dem rohen Ei, aber sehr lecker.
Wo wir grade beim Essen sind, in Georgien ist es üblich für jeden am Tisch Sitzenden ein Gedeck zu bekommen, wenn eine Person etwas zu Essen bestellt. Das Gedeck wird auch erneuert so lange Essen auf dem Tisch steht, jeder Dazustoßende bekommt automatisch ein Gedeck.
Das war sehr schön als wir nach der Fähre zu acht Essen waren und so alle problemlos alles probieren konnten, da es auf extra Tellern oder Schalen serviert wurde.
Und hier ein kleiner Insider-Witz für alle die auf der Fähre waren: "Two fotocopies!!!"
Sehr viele Touristen haben uns erzählt, dass sie in der Ukraine Probleme mit der Polizei hatten, sogar der Reiseführer warnt davor. Wir sind durch mehrere Kontrollen gefahren und sind nicht einmal angehalten worden, erstaunliches Glück gehabt.
Es gibt in der Ukraine und Georgien erstaunliche Kreisverkehre:
- für uns normal: jede einfahrt mit Vorfahrt achten
- die Hauptstraße führt grade durch den Kreisverkehr und hat Vorfahrt, Vorfahrt achten Schilder im Kreisel
- Vorfahrtsstraße kann im Kreisel auch abknicken
- und als bestes: rechts vor links - das völlig Chaos, da alle in den Kreisel einfahren, aber eigentlich keiner bis zur Ausfahrt kommt.
Leider hilftet es auch nicht auf die Vorfahrt zu verzichten, da niemand den Sinn versteht und dies dazu führt das die Ausfahrenden, wenn sie sich stauen keinen Platz für die Einfahrenden lassen. *Seufts, hier zählt nur dicke Hose*
Entweder sind auf den ländlichen Gebieten die Sitten besser oder zuviele Mietwagen mit Westeuropäern unterwegs.
Huporgien - in Georgien wird für alles gehupt, das führt zu einem wahren Hupkonzert, aus dem sich leider nicht mehr erkennen läß, wer wann und warum hupt. Selbstverständlich wird auch gegrüßt mit hupen, besonders gerne Moppedfahrer und zwar auch wenn man beim Überholen grade neben ihnen ist, oder sie zeigen damit an, dass sie überholen wollen, oder beides. Also quasi kann ein Hupen mehrere Bedeutungen haben...sehr sparsam. :-)
Tinky-Winky: Sehr schön in Georgien ist auch, dass alle Welt, vor allem Kinder, aber auch erwachsene, gestandene Männer, Moppedfahrer durch winken Grüßen. Frauen, außer vielleicht Touristinnen, eher nicht. Besonders spannend wurde es auf unserem Offroadtrip, als die Dorfkinder auf die Straße liefen und uns abklatschen wollten, was vor allem auf der rechten Seite unmöglich ist, da dort der Gashahn ist und wir den nicht loslassen können und wollen. Die Entäuschung in den Gesichtern war dann riesengroß.
Chatschapuri - wir hatten ein Chatschapuri mit rohem Ei, da muss man das Ei mit dem heißen Käse vermischen damit das Ei gart. Ein bisschen gefährlich wegen dem rohen Ei, aber sehr lecker.
Wo wir grade beim Essen sind, in Georgien ist es üblich für jeden am Tisch Sitzenden ein Gedeck zu bekommen, wenn eine Person etwas zu Essen bestellt. Das Gedeck wird auch erneuert so lange Essen auf dem Tisch steht, jeder Dazustoßende bekommt automatisch ein Gedeck.
Das war sehr schön als wir nach der Fähre zu acht Essen waren und so alle problemlos alles probieren konnten, da es auf extra Tellern oder Schalen serviert wurde.
Und hier ein kleiner Insider-Witz für alle die auf der Fähre waren: "Two fotocopies!!!"
Freitag, 19. Juli 2013
Türkei
Um nochmal auf das Essen zurück zu kommen, zum gesterigen Abendbrot ab es:
Eingelegte rote Paprika mit Walnusscremefüllung, frisches Brot, Gemüseschaschlik, Hünchenschschlik, Bratkartoffeln mit Pilzen und dazu georgische Soße "Sour Plum". Die Soße war etwas scharf und mit Minze und vermutlich mit diesen Früchten, sehr lecker.
Leider konnte das Frühstück im Hotel nicht mithalten, aber das Hotel hatte auch so seine Macken: kein Wasser am Waschbecken, ein quitschendes Bett (vermutlich war eine Latte des Rostes gebrochen) und beim Aufbruch ist im zweiten Bett das Lattenrost gerutscht und auf einer Längsseite in das Bett gefallen. Aber für 60 GE Lari (30 €) für zwei Personen mit Früstück war es okay.
Unterwegs zur Türkei haben wir dann getestet, ob subtropischer Regen besser ist als der aus gemäßigter Klimazone und wir können sagen: nein, er ist genauso naß und auf dem Mopped nicht schön.
Auf den Weg zur Grenze haben wir uns den Weg hupend durch Batumi erkämpft, da nur huppend, sich nicht alle Autos vor einem in den Verkehr einfädeln.
An der Grenze haben wir uns vor einen streitenden türkischen und georgischen Fahrer geschummelt, wenn zwei sich streiten...
Der georgische Fahrer hätte sich bestimmt auch gerne mit uns gestritten, aber wir haben ihn ignoriert, wir nhemen das als Rache für georgischen Verkehrsärgernisse.
Leider mussten wir unsere Moppeds in den Schlangen häufiger "füsselnd" fortbewegen, da Temperatur und Batterie immer kritisch sind. Als wir dann noch zweimal absteigen mussten, war Frau Goldarks Knie fertig und es war klar ein Hotel und ein Arzt muss gefunden werden.
Das Hotel und ein Arzt waren drei km entfernt, also schnell dorthin.
Auf dem Weg zum Arzt ließ uns das Navi leider etwas in Stich, aber fast alle Befragten waren sehr hilfsbereit. Wir vermuten die Einheimischen waren die Netten und die "Einkaufstouristen" die eher Unhöflichen.
Beim Arzt hat man uns auch wieder Weg gewiesen, so das wir sofort dran kamen. Nach ein bisschen drücken auf dem Knie war klar: die Kniescheibe ist gut, keine Schmerzen, aber der Muskel hat doch etwas ab bekommen. Daher haben wir jetzt auf ärztlichen Rat drei Tage Pause, na mal sehen vielleicht nur zwei. Wir glauben auch der Arzt hätte mit uns gemeckert, dass Frau Goldark da noch zwei Tage mit gefahren ist, aber manchmal sind Sprachbarrieren auch gut.
Danach hat uns ein Kollege des Arztes zur Apotheke geführt. Leider ging das alles so schnell, dass wir uns garnicht bedanken konnten, geschweige den etwas bezahlen. Nagut, dachten wir, wir kommen bestimmt zurück zum Verbinden, dann können wir das erledigen. Doch weit gefehlt, wir wurden in der Apotheke abgeliefert und ehe wir noch was sagen konnten waren wir mit dem Apothker alleine. Auch der Apotheker wollte kein Geld von uns und wir standen etwas verdattert auf der Straße. Wir wissen nicht was wir dazu schreiben sollen, aber das hat sich sehr gut angefühlt soviel Hilfe zu bekommen. Wir danken hiermit unsern Helfern und wünschen ihnen alles Gute.
Auf dem Weg zurück haben wir ein bisschen eingekauft, so dass wir nun frisches, warmes Brot und Weintrauben zum Abendbrot haben.
161 km:
Eingelegte rote Paprika mit Walnusscremefüllung, frisches Brot, Gemüseschaschlik, Hünchenschschlik, Bratkartoffeln mit Pilzen und dazu georgische Soße "Sour Plum". Die Soße war etwas scharf und mit Minze und vermutlich mit diesen Früchten, sehr lecker.
Leider konnte das Frühstück im Hotel nicht mithalten, aber das Hotel hatte auch so seine Macken: kein Wasser am Waschbecken, ein quitschendes Bett (vermutlich war eine Latte des Rostes gebrochen) und beim Aufbruch ist im zweiten Bett das Lattenrost gerutscht und auf einer Längsseite in das Bett gefallen. Aber für 60 GE Lari (30 €) für zwei Personen mit Früstück war es okay.
Unterwegs zur Türkei haben wir dann getestet, ob subtropischer Regen besser ist als der aus gemäßigter Klimazone und wir können sagen: nein, er ist genauso naß und auf dem Mopped nicht schön.
Auf den Weg zur Grenze haben wir uns den Weg hupend durch Batumi erkämpft, da nur huppend, sich nicht alle Autos vor einem in den Verkehr einfädeln.
An der Grenze haben wir uns vor einen streitenden türkischen und georgischen Fahrer geschummelt, wenn zwei sich streiten...
Der georgische Fahrer hätte sich bestimmt auch gerne mit uns gestritten, aber wir haben ihn ignoriert, wir nhemen das als Rache für georgischen Verkehrsärgernisse.
Leider mussten wir unsere Moppeds in den Schlangen häufiger "füsselnd" fortbewegen, da Temperatur und Batterie immer kritisch sind. Als wir dann noch zweimal absteigen mussten, war Frau Goldarks Knie fertig und es war klar ein Hotel und ein Arzt muss gefunden werden.
Das Hotel und ein Arzt waren drei km entfernt, also schnell dorthin.
Auf dem Weg zum Arzt ließ uns das Navi leider etwas in Stich, aber fast alle Befragten waren sehr hilfsbereit. Wir vermuten die Einheimischen waren die Netten und die "Einkaufstouristen" die eher Unhöflichen.
Beim Arzt hat man uns auch wieder Weg gewiesen, so das wir sofort dran kamen. Nach ein bisschen drücken auf dem Knie war klar: die Kniescheibe ist gut, keine Schmerzen, aber der Muskel hat doch etwas ab bekommen. Daher haben wir jetzt auf ärztlichen Rat drei Tage Pause, na mal sehen vielleicht nur zwei. Wir glauben auch der Arzt hätte mit uns gemeckert, dass Frau Goldark da noch zwei Tage mit gefahren ist, aber manchmal sind Sprachbarrieren auch gut.
Danach hat uns ein Kollege des Arztes zur Apotheke geführt. Leider ging das alles so schnell, dass wir uns garnicht bedanken konnten, geschweige den etwas bezahlen. Nagut, dachten wir, wir kommen bestimmt zurück zum Verbinden, dann können wir das erledigen. Doch weit gefehlt, wir wurden in der Apotheke abgeliefert und ehe wir noch was sagen konnten waren wir mit dem Apothker alleine. Auch der Apotheker wollte kein Geld von uns und wir standen etwas verdattert auf der Straße. Wir wissen nicht was wir dazu schreiben sollen, aber das hat sich sehr gut angefühlt soviel Hilfe zu bekommen. Wir danken hiermit unsern Helfern und wünschen ihnen alles Gute.
Auf dem Weg zurück haben wir ein bisschen eingekauft, so dass wir nun frisches, warmes Brot und Weintrauben zum Abendbrot haben.
161 km:
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