Hier sieht man die Goldarks mit ihrer Sicherheitsbekleidung^^ beim Auffahren auf die Fähre.
...war im überigen keine so gute Idee.
Vielen Dank den Fotografen
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Mittwoch, 7. August 2013
Samstag, 20. Juli 2013
Nachtrag Krim
Ist das hier richtig oder hört die Straße gleich auf?
Wenn wir morgen noch mehr Zeit haben, laden wir den Film von der Uzhguli Tour hoch, voraus gesetzt es dauert nicht 10 Stunden. :(
Gemischtes
Was wir noch erzählen wollten, aber keinen Platz dafür gefunden haben:
Sehr viele Touristen haben uns erzählt, dass sie in der Ukraine Probleme mit der Polizei hatten, sogar der Reiseführer warnt davor. Wir sind durch mehrere Kontrollen gefahren und sind nicht einmal angehalten worden, erstaunliches Glück gehabt.
Es gibt in der Ukraine und Georgien erstaunliche Kreisverkehre:
Entweder sind auf den ländlichen Gebieten die Sitten besser oder zuviele Mietwagen mit Westeuropäern unterwegs.
Huporgien - in Georgien wird für alles gehupt, das führt zu einem wahren Hupkonzert, aus dem sich leider nicht mehr erkennen läß, wer wann und warum hupt. Selbstverständlich wird auch gegrüßt mit hupen, besonders gerne Moppedfahrer und zwar auch wenn man beim Überholen grade neben ihnen ist, oder sie zeigen damit an, dass sie überholen wollen, oder beides. Also quasi kann ein Hupen mehrere Bedeutungen haben...sehr sparsam. :-)
Tinky-Winky: Sehr schön in Georgien ist auch, dass alle Welt, vor allem Kinder, aber auch erwachsene, gestandene Männer, Moppedfahrer durch winken Grüßen. Frauen, außer vielleicht Touristinnen, eher nicht. Besonders spannend wurde es auf unserem Offroadtrip, als die Dorfkinder auf die Straße liefen und uns abklatschen wollten, was vor allem auf der rechten Seite unmöglich ist, da dort der Gashahn ist und wir den nicht loslassen können und wollen. Die Entäuschung in den Gesichtern war dann riesengroß.
Chatschapuri - wir hatten ein Chatschapuri mit rohem Ei, da muss man das Ei mit dem heißen Käse vermischen damit das Ei gart. Ein bisschen gefährlich wegen dem rohen Ei, aber sehr lecker.
Wo wir grade beim Essen sind, in Georgien ist es üblich für jeden am Tisch Sitzenden ein Gedeck zu bekommen, wenn eine Person etwas zu Essen bestellt. Das Gedeck wird auch erneuert so lange Essen auf dem Tisch steht, jeder Dazustoßende bekommt automatisch ein Gedeck.
Das war sehr schön als wir nach der Fähre zu acht Essen waren und so alle problemlos alles probieren konnten, da es auf extra Tellern oder Schalen serviert wurde.
Und hier ein kleiner Insider-Witz für alle die auf der Fähre waren: "Two fotocopies!!!"
Sehr viele Touristen haben uns erzählt, dass sie in der Ukraine Probleme mit der Polizei hatten, sogar der Reiseführer warnt davor. Wir sind durch mehrere Kontrollen gefahren und sind nicht einmal angehalten worden, erstaunliches Glück gehabt.
Es gibt in der Ukraine und Georgien erstaunliche Kreisverkehre:
- für uns normal: jede einfahrt mit Vorfahrt achten
- die Hauptstraße führt grade durch den Kreisverkehr und hat Vorfahrt, Vorfahrt achten Schilder im Kreisel
- Vorfahrtsstraße kann im Kreisel auch abknicken
- und als bestes: rechts vor links - das völlig Chaos, da alle in den Kreisel einfahren, aber eigentlich keiner bis zur Ausfahrt kommt.
Leider hilftet es auch nicht auf die Vorfahrt zu verzichten, da niemand den Sinn versteht und dies dazu führt das die Ausfahrenden, wenn sie sich stauen keinen Platz für die Einfahrenden lassen. *Seufts, hier zählt nur dicke Hose*
Entweder sind auf den ländlichen Gebieten die Sitten besser oder zuviele Mietwagen mit Westeuropäern unterwegs.
Huporgien - in Georgien wird für alles gehupt, das führt zu einem wahren Hupkonzert, aus dem sich leider nicht mehr erkennen läß, wer wann und warum hupt. Selbstverständlich wird auch gegrüßt mit hupen, besonders gerne Moppedfahrer und zwar auch wenn man beim Überholen grade neben ihnen ist, oder sie zeigen damit an, dass sie überholen wollen, oder beides. Also quasi kann ein Hupen mehrere Bedeutungen haben...sehr sparsam. :-)
Tinky-Winky: Sehr schön in Georgien ist auch, dass alle Welt, vor allem Kinder, aber auch erwachsene, gestandene Männer, Moppedfahrer durch winken Grüßen. Frauen, außer vielleicht Touristinnen, eher nicht. Besonders spannend wurde es auf unserem Offroadtrip, als die Dorfkinder auf die Straße liefen und uns abklatschen wollten, was vor allem auf der rechten Seite unmöglich ist, da dort der Gashahn ist und wir den nicht loslassen können und wollen. Die Entäuschung in den Gesichtern war dann riesengroß.
Chatschapuri - wir hatten ein Chatschapuri mit rohem Ei, da muss man das Ei mit dem heißen Käse vermischen damit das Ei gart. Ein bisschen gefährlich wegen dem rohen Ei, aber sehr lecker.
Wo wir grade beim Essen sind, in Georgien ist es üblich für jeden am Tisch Sitzenden ein Gedeck zu bekommen, wenn eine Person etwas zu Essen bestellt. Das Gedeck wird auch erneuert so lange Essen auf dem Tisch steht, jeder Dazustoßende bekommt automatisch ein Gedeck.
Das war sehr schön als wir nach der Fähre zu acht Essen waren und so alle problemlos alles probieren konnten, da es auf extra Tellern oder Schalen serviert wurde.
Und hier ein kleiner Insider-Witz für alle die auf der Fähre waren: "Two fotocopies!!!"
Montag, 15. Juli 2013
Die Fähre nach Batumi
Nach dem uns nicht klar war, ob wir um 10:00 Uhr zum Bording am Schiff oder bei der Agentur zum Bezahlen unserer Motorradtickets sein sollten, sind wir früh aufgebrochen und waren schon um 8:30 an der Agentur im Hafen. Leider öffnete diese erst um 9:00 Uhr.
Da alles schneller ging als erwartet waren wir um 9:30 Uhr auch schon fertig, leider zerschlug sich damit unser Plan zu Frühstücken bevor wir an Bord gehen.
Also suchten wir mit GPS-Koordinaten unser nächstes Ziel, das Gebäude von dem Verladen wird. Nach einigen gefahrenen Schleifen haben wir auch das gefunden und noch mal alle Papiere vorgezeigt. Dann begann die Zeit des Wartens. Und wir können sagen wir haben verdammt lange gewartet. Um 15:00 Uhr durfen wir, dass heißt die Auto- und Motorradfahrer auf das Hafengelände fahren. Da wir nun aus der Ukraine ausreisen mußten, bedeutet dies viel Bürokratie. Während wir schon beim Abholen der Tickets ein wenig Bürokratie schnuppern durften (1. melden beim Fährschalter, 2. Melden am Bankschalter, 3. zahlen am Kassenschalter, 4. Tickets abholen am Fährschalter) durften wir nun die volle Bürokratie der Ukrainischen Grenzer genießen:
Wichtig ist auch beim Kontrollieren ein möglichst böses Gesicht aufzusetzen, lächen geht gar nicht und alle Ansagen sind im Kasernenhofton zu machen.
Der einzige Trost sind Gespräche mit den anderen Passagieren und hoffen, dass die russisch Sprechenden mehr Informationen haben (Obwohl die auch häufig nicht wussten was die Grenzer von ihnen wollen).
Ach ja, bording at 10:00 am by MS Natalya bedeute nicht das wir ein anderes Schiff hatten, sondern dass am Fährschalter Mrs Natalya ist und englisch spricht. :-))
Wir sind also doch auf der Greifswald gefahren.
Später mehr.
Da alles schneller ging als erwartet waren wir um 9:30 Uhr auch schon fertig, leider zerschlug sich damit unser Plan zu Frühstücken bevor wir an Bord gehen.
Also suchten wir mit GPS-Koordinaten unser nächstes Ziel, das Gebäude von dem Verladen wird. Nach einigen gefahrenen Schleifen haben wir auch das gefunden und noch mal alle Papiere vorgezeigt. Dann begann die Zeit des Wartens. Und wir können sagen wir haben verdammt lange gewartet. Um 15:00 Uhr durfen wir, dass heißt die Auto- und Motorradfahrer auf das Hafengelände fahren. Da wir nun aus der Ukraine ausreisen mußten, bedeutet dies viel Bürokratie. Während wir schon beim Abholen der Tickets ein wenig Bürokratie schnuppern durften (1. melden beim Fährschalter, 2. Melden am Bankschalter, 3. zahlen am Kassenschalter, 4. Tickets abholen am Fährschalter) durften wir nun die volle Bürokratie der Ukrainischen Grenzer genießen:
- zwei Kopien der Reisepässe und Fahrzeugscheine machen in dem Gebäude wo wir vorher schon 6 Stunden untätig rumgesessen haben
- Eine Kopie in einem anderen Gebäude abgeben und stempeln lassen
- zur Fähre vorfahren und warten
- Gegen 16:00 Uhr kommt eine Dame und will nochmals die Kopien sehen und kontrolliert die Fahrgestellnummern
- Wieder ein Gebäude aufsuchen und Reisepässe und Fahrscheine vorzeigen. Wir dürfen zu Fuß aufs Schiff, an der Rezeption geben wir unsere Reisepässe ab.
- Warten und gegen 17:00 Uhr wir dürfen unsere Moppeds aufs Schiff fahren
- Einrichten im Zimmer, Aufruf über Bordsprechanlage "Herr Goldhammer bitte melden"
- Zur Reception, biite mit Fahrzeugschein beim Zöllner melden, Runter zum Mopped, kein Zöllner, weiter runter zum Eingang der Fähre, dort weiß keiner Bescheid, wieder rauf zur Rezeption, "Nein runter vom Schiff zu den Zöllnern", unten angelangt, Gleichgesinnten getroffen, wir sollen die zweite Kopie im Zollhaus abgeben, wieder Fragen zum Fahrzeugschein, dann endlich Feierabend für uns!
Wichtig ist auch beim Kontrollieren ein möglichst böses Gesicht aufzusetzen, lächen geht gar nicht und alle Ansagen sind im Kasernenhofton zu machen.
Der einzige Trost sind Gespräche mit den anderen Passagieren und hoffen, dass die russisch Sprechenden mehr Informationen haben (Obwohl die auch häufig nicht wussten was die Grenzer von ihnen wollen).
Ach ja, bording at 10:00 am by MS Natalya bedeute nicht das wir ein anderes Schiff hatten, sondern dass am Fährschalter Mrs Natalya ist und englisch spricht. :-))
Wir sind also doch auf der Greifswald gefahren.
Später mehr.
Donnerstag, 11. Juli 2013
Letzter Abend in Odessa
Nach dem heute endlich feststand, dass wir nicht wie geplant mit der MS Greifswald fahren, sondern morgen um 10:00 Bording auf der MS Natalya haben, haben wir angefangen zu packen.
Nicht nur weil wir morgen früh raus müssen, wir müssen ja noch bis Ilyichevsk fahren, sondern auch weil wir heute umziehen mussten. Egal, wir haben alles gepackt, nur in neuen Zimmer schlief noch jemand, also ab zum Frühstück. Beim Frühstück auf dem Balkon gab es deutschsprachige Unterhaltung.
Dabei kam das Thema Oper auf und die günstigen Eintrittspreise.
Da wir das Gebäude gerne besichtigen wollten entschieden wir uns, unser Glück zu versuchen und Karten zu bekommen.
Wärend die Waschmaschine unserer Wäsche zu Leibe rückte, gingen wir zum Opernhaus.
Heute wird La Traviata gespielt. Das passt ja sehr gut zu uns, "Die vom Weg Abgekommenen".
Wir haben dann auch nicht die günstigsten Karten für umgerechnet 2,- € genommen, sondern uns was gegönnt und die für 6,- € gewählt. Wenn schon nix passendes zum Anziehen, dann wenigsten Balkon sitzen.
Damit war unserer Tagesplanung zu Teufel und wir haben den Rest des Tages mit rumgammeln verbracht, da die Vorstellung schon um 18:30 beginnen sollte.
Zur Feier des Abends gab es lange Hose und richtige Schuhe und wir sind los gegeangen.
Hier ein paar Bilder:
Besonders zu beachten sind die Sitzmöbel:
Die beiden mittleren waren unsere und hinter uns saß niemand. Glück gehabt.
Wir haben uns auch mal an der Kunst versucht:
Portrait der vom Weg Abgekommenen.
Das hier ist für die nächsten drei Tage unser letzter Post. Auf der Fähre gibt es kein Internet und auch kein Mobile.
Nicht nur weil wir morgen früh raus müssen, wir müssen ja noch bis Ilyichevsk fahren, sondern auch weil wir heute umziehen mussten. Egal, wir haben alles gepackt, nur in neuen Zimmer schlief noch jemand, also ab zum Frühstück. Beim Frühstück auf dem Balkon gab es deutschsprachige Unterhaltung.
Dabei kam das Thema Oper auf und die günstigen Eintrittspreise.
Da wir das Gebäude gerne besichtigen wollten entschieden wir uns, unser Glück zu versuchen und Karten zu bekommen.
Wärend die Waschmaschine unserer Wäsche zu Leibe rückte, gingen wir zum Opernhaus.
Heute wird La Traviata gespielt. Das passt ja sehr gut zu uns, "Die vom Weg Abgekommenen".
Wir haben dann auch nicht die günstigsten Karten für umgerechnet 2,- € genommen, sondern uns was gegönnt und die für 6,- € gewählt. Wenn schon nix passendes zum Anziehen, dann wenigsten Balkon sitzen.
Damit war unserer Tagesplanung zu Teufel und wir haben den Rest des Tages mit rumgammeln verbracht, da die Vorstellung schon um 18:30 beginnen sollte.
Zur Feier des Abends gab es lange Hose und richtige Schuhe und wir sind los gegeangen.
Hier ein paar Bilder:
Besonders zu beachten sind die Sitzmöbel:
Die beiden mittleren waren unsere und hinter uns saß niemand. Glück gehabt.
Wir haben uns auch mal an der Kunst versucht:
Portrait der vom Weg Abgekommenen.
Das hier ist für die nächsten drei Tage unser letzter Post. Auf der Fähre gibt es kein Internet und auch kein Mobile.
Mittwoch, 10. Juli 2013
Noch eine Nacht
Wir haben noch eine Übernachtung in Odessa, leider ist unser Zweibettzimmer aber weg und wir müssen in einen Fünfbettraum umziehen. Los gehen soll es jetzt Freitagfrüh mit Bording, außer wir bekommen noch mehr schlechte Nachrichten per E-Mail. Noch ist die Ankunft in Batumi aber Sonntag, auch wenn jetzt nicht mehr morgens sondern abends. Langsam dämmert uns, dass die Visums-Lösung über Russland vielleicht doch besser gewesen wäre.
Mittlerweile gehen uns auch die Ideen aus, was wir in Odessa noch machen sollen. Morgen gehen wir aus Verzweifelung in den Zoo von Odessa. Interessant wäre eigentlich das archäologische Museum (lt. Reiseführer),aber da hier in der Regel nicht in Englisch beschriftet wird, macht das in unseren Augen keinen Sinn.
Heute gab es wieder alte Häuser, wir wissen nun das der Stuck mit einer Holzunterkonstruktion an die Häuser angebracht wurde und er innen hohl ist. (Dies gilt für die Stuckbalkonträger, die eigentlich gar keine tragende Funktion haben) Die Leute auf der Strassse schauen immer irritiert hoch, weil wir vor den Häusern stehen und fachsimpeln. Dann ernten wir mitleidige Blicke, bekloppte Touris.
Begeistert hat uns das Opernhaus, leider konnten wir es nur von aussen besichtigen und hier und da durch Fenster schauen. Im Gegensatz dazu fanden wir Potemkinsche Treppe einen Reinfall, was möglicherweise den Menschenmassen geschuldet ist.
Wartende Grüße
die Goldarks
Mittlerweile gehen uns auch die Ideen aus, was wir in Odessa noch machen sollen. Morgen gehen wir aus Verzweifelung in den Zoo von Odessa. Interessant wäre eigentlich das archäologische Museum (lt. Reiseführer),aber da hier in der Regel nicht in Englisch beschriftet wird, macht das in unseren Augen keinen Sinn.
Heute gab es wieder alte Häuser, wir wissen nun das der Stuck mit einer Holzunterkonstruktion an die Häuser angebracht wurde und er innen hohl ist. (Dies gilt für die Stuckbalkonträger, die eigentlich gar keine tragende Funktion haben) Die Leute auf der Strassse schauen immer irritiert hoch, weil wir vor den Häusern stehen und fachsimpeln. Dann ernten wir mitleidige Blicke, bekloppte Touris.
Begeistert hat uns das Opernhaus, leider konnten wir es nur von aussen besichtigen und hier und da durch Fenster schauen. Im Gegensatz dazu fanden wir Potemkinsche Treppe einen Reinfall, was möglicherweise den Menschenmassen geschuldet ist.
Wartende Grüße
die Goldarks
Dienstag, 9. Juli 2013
Ein Tag mehr in Odessa
Wie es sich schon angekündigt hat bleiben wir einen Tag länger in Odessa. Die Fähre hat Verspätung, hängt irgendwie mit dem Wetter zusammen. *urgs* Wir hoffen wir haben keine Wetterprobleme.
Die Passage für uns haben wir jetzt bezahlt und die für die Motorräder zahlen wir am 11.07. am Hafen. Ist für unseren Geschmack etwas zuviel Hickhack, aber so ist es halt.
Hostel in Odessa haben wir verlängert und die Übernachtung in Batumi verschoben.
So habe wir jetzt noch einen Tag mehr in Odessa, dass ist auch gut so, denn bei 30°C schaffen wir nicht so viel. Und wenn wir erstmal im Schatten beim Kaffee sitzen, ist der Wille wieder weiter zu laufen sehr gering.
Allerdings gibt es hier für uns wirkliche Perlen:
Die alte Einkaufspassage (1898/99 russisch-imperialistischer Stil):
Das wunderschöne Jugenstil-Hotel (bolshaya moskovskaya) wir grade (wieder mal) saniert und ist leider von einem Zaum umgeben.
Ansonsten fanden wir diese Lampenschirme oder sind es Schirmlampen ganz nett.
Die Passage für uns haben wir jetzt bezahlt und die für die Motorräder zahlen wir am 11.07. am Hafen. Ist für unseren Geschmack etwas zuviel Hickhack, aber so ist es halt.
Hostel in Odessa haben wir verlängert und die Übernachtung in Batumi verschoben.
So habe wir jetzt noch einen Tag mehr in Odessa, dass ist auch gut so, denn bei 30°C schaffen wir nicht so viel. Und wenn wir erstmal im Schatten beim Kaffee sitzen, ist der Wille wieder weiter zu laufen sehr gering.
Allerdings gibt es hier für uns wirkliche Perlen:
Die alte Einkaufspassage (1898/99 russisch-imperialistischer Stil):
Das wunderschöne Jugenstil-Hotel (bolshaya moskovskaya) wir grade (wieder mal) saniert und ist leider von einem Zaum umgeben.
Stadtbummel
Zum Frühstück gab es heute selbstgemachte Wareniki mit frischen Blaubeeren, dazu gab es Joghurt oder Quark als Soße. Was sollen wir dazu jetzt noch schreiben? *Hmmmm*
Dann sind wir so wie gestern Abend schon durch die Stadt gezogen. Es gibt hier sehr viele schöne, alte Häuser (Gründerzeit?). Leider bröckelt es an vielen Stellen.
Wir haben es bis zum Strand geschafft:
Dann haben wir grade erfahren, dass unsere Fähre wohl eine Tag später abfahren wird. Wir haben gleich noch eine Verabredung mit unserer Kontaktperson, dann gibt es Neuigkeiten.
Außerdem machen wir uns noch Sorgen um den Kardan. Wenn es mal läuft... :-(
Dann sind wir so wie gestern Abend schon durch die Stadt gezogen. Es gibt hier sehr viele schöne, alte Häuser (Gründerzeit?). Leider bröckelt es an vielen Stellen.
Wir haben es bis zum Strand geschafft:
Dann haben wir grade erfahren, dass unsere Fähre wohl eine Tag später abfahren wird. Wir haben gleich noch eine Verabredung mit unserer Kontaktperson, dann gibt es Neuigkeiten.
Außerdem machen wir uns noch Sorgen um den Kardan. Wenn es mal läuft... :-(
Montag, 8. Juli 2013
Odessa
Zur Abwechslung querten wir hier und da Wasser, die einzigen Momente die Kühlung brachten.
Nach 260 km gab es eine Pause und die Gelegenheit endlich das versprochene Bild mit der blauen Kuppel nach zu reichen.
Die schlimmsten Kilometer der Tour waren die ca. 15 km durch Odessas Straßenverkehr.
Leider haben wir das vorher ausgesuchte Hostel nicht gefunden, also ab in die Bikerkneipe(!) an der Kreuzung. Die telefonieren kurz mit dem Hostel, leider ist kein Zweibettzimmer mehr frei. Darauf probieren wir noch ein Hotel in der Nähe, dass ist aber so teuer, dass wir uns für das Mehrbettzimmer im Hostel entscheiden. (Ausschlag gebend hierfür ist das vorhanden Sein einer Waschmaschine :-})
Leider haben wir das Hostel immer noch nicht gefunden, also wieder in die Bar. Ein Anruf später gibt es doch ein Zweibettzimmer und wir sollen die Hausnummer 45 suchen.
Gesagt, getan. Nun haben wir eine kleine Kammer in der Wohnung der Vermieter. Normalerweise wird die Etage unter der Wohnung vermietet. Dort ist das Gemeinschaftsbad, die Küche und die Waschmaschine. Wir dürfen aber das Bad der Vermieter mitbenutzen.
Odessa Altstadt
424 km, guter Straßenbelag:
Morgen ist frei!! *freu*
Sonntag, 7. Juli 2013
Ade Krim
Eigentlich war gestern Abend der Plan noch eine Nacht länger im Hotel zu bleiben und dann die Arabat-Nehrung zu befahren. (Den ursprünglichen Plan mit Gepäck auf der Rückreise die Nehrung zu befahren, haben wir auf gegeben, da dort ein kurzes Stück der nur ein Fussweg sein sollte. Und leider hat die autonome Republik Krim an jeder Übergangsstraße fast soetwas wie einen Grenzübergang)
Das Hotel war aber ausgebucht, es gab zwar ein Hotel in der Nähe was uns aufgenommen hätte, aber wenn wir eh packen müssen können wir auch fahren.
207 km bis Henichesk bei 30 - 35°C. Uff!
Zum Mittag waren wir da.
Bis Odessa sind es noch ca. 400 km zurück und da wir genug Anstrenung hatten, soll die Rückreise zwei Tage dauern
Na gut, wir geben es zu, wir werden es wohl doch in einem Tag versuchen. :-))
Bleibt also ein halber Tag bei Hitze, was gibt es da besseres als wieder auf das Mopped zu steigen und endlich die Nehrung unter die Reifen zu nehmen? Also drauf auf die Dinger und los. Nach einer ungplanten Stadtrundfahrt, die Navi-Karten passen hier nicht immer so zu den Orten. :-( (Herr Goldark fuhr durch eine Fussgängerzone ô_ô)
Strassenschilder haben uns den Weg gezeigt und wir hatten 30 km Betonplatten, der guten, alten Zeit.
Danach gab es dann 10 km Schotter- und Sandpiste. Sehr schöne Strecke, aber nicht bei 35°C.
Also ab zum Asowschen Meer und schwimmen. Wie an jeden Strand wo es erlaubt ist finden sich auch hier viele Camper. Der Haken an der Sache ist: Keine Sanitären Einrichtungen und alle Lebensmittel müssen von weiter weg geholt werden. Die Russen und Ukrainer bauen sich aus Holz und Plane ihre Plumpsklos selber und mit dem Auto wird eingekauft. Nix für uns Weicheier. Aber wir stehen auch nicht auf Sonnenbrand und Bier am Strand. Hier sieht man grusselige Dinge.
Baden war toll und angenehm nicht zu warm und nicht zu kalt. Leider zu trüb zum Schnorcheln.
Geparkte Moppeds:
Badestrand:
Zusätzlich gefahrene km: 80.
Samstag, 6. Juli 2013
Badetag
Wir glauben wir hätten eine Rubrik "Grüße aus der Küche" erstellen sollen, denn da wir nichts verstehen ist es immer eine Überaschung was man bekommt. Dazu kommt die doch für unseren Geschmack komische andere Küche. Fangen wir mit dem Frühstück an. Das ukrainische Hotelfrühstück heute bestand aus:
- Haferschleim, warm
- Spiegelei
- Wienerwürstchen, gebraten, mit Ketchup
- 3 Scheiben Tomaten
- 2 Scheiben Gurken
- 2 Scheiben Graubrot
- 2 Scheiben Weißbrot
- 4 Scheiben Wurst
- 4 Scheiben Käse
- 1 Süßspeise heute eine Art Reiskuchen mit Pfirsichstückchen.
So gestärkt ging es dann los. Erstmal Tanken und dann ab. Heute war ein Badetag angesagt, dazu wollten wir die Berge vom Norden über eine schmale Straße queren. Leider haben wir einen Abzweig verpasst und wir querten das Gebirge dann über einen Waldweg, der scheinbar von den einheimischen auch als normale Straße genutzt wurde. So hatten wir wenigstens kein schlechtes Gewissen über einen Waldweg (Naturschutz?) zufahren. Da wir zu Hause nur selten Gelegenheit bekommen abseits asphaltierter Straßen zu fahren, war das Ganze für uns schon recht aufregend, da solche Straßen mit Geröll, Auswaschungen und Bächen (kleine Flüsse) durchsetzt sind.Spätestens als uns ein Transporter überholt hatte, wussten wir: WIR SIND WEICHEIER! Wobei wir zugeben müssen, das der Weg eigentlich in Ordnung war, wir aber häufig Probleme mit den Schattenspielen im Wald bekamen. Irgendwann war dann dieser schöne Weg auch zu Ende. Wir kamen auf die Straße, die wir gestern schon befahren hatten. Ein kurzes Stück und wir fanden einen Abzweig Richtung Meer. Herr Goldark wollte unbedingt unten parken und so fuhr den los und...bumm, seine Linie passte nicht und er hat seine BMW kopfüber auf dem abschüßigen Weg geparkt. Frau Goldark musste zur Hilfe eilen um das Mopped wieder hinzustellen...traurige Vorstellung, an einem vollbesetzen Strand.
Nach dieser Anstrengeden Tour haben wir in der vorhandenen Bar erstmal 2 1/2 Liter Wasser mit Saft gemixt in uns rein geschüttet.
Dann gab es sonnen an Strand und baden im Meer. Leider war das Wasser so trüb, dass schnorcheln sich nicht gelohnt hat.
Dann gab es sonnen an Strand und baden im Meer. Leider war das Wasser so trüb, dass schnorcheln sich nicht gelohnt hat.
Das alles macht hungrig also wieder auf zur Bar. Wasser, Saft und Gläser bekommen, Gesten sind eine feine Sache und meisten in allen Sprachen gleich.
Essen sollte aber auch her, Speisekarte können wir nicht lesen. Wir hatten Glück, auf der Theke lag eine gebackene Teigtasche, also drauf gezeigt und zwei Finger gehoben. Tja, es kam eine Frage von der Küchenfee. Hmm, es gibt wohl unterschiedliche Füllungen, also auf die Speisekarte gezeigt und versucht jeweils eine zu bestellen. Nach einigen hin und her, hat sie uns die unterschiedlichen Inhalte gezeigt: Käse oder Hack. Wir haben dann auch geschaft eins und eins zu bestellen.
Wir hatten sogar Tischservice, was nicht üblich war. Wir haben echt überall Narrenbonus, außer auf der Straße. Der Verkehr hier ist schon rau.
Und zu Schluß gibt es wieder eine Anekdote von Frau Goldark:
Vor der Tour mußten wir tanken. Tanken ist hier etwas anders als bei uns, denn es gibt Service und Vorkasse. Schwierig wirds mit den verrückten Moppedfahrern, die wollen immer Volltanken, da harperts mit der Vorkasse. Das haben wir jetzt aber im Griff: Frau Goldark steigt beim Tanken nicht ab und zeigt auf den richtigen Zapfhahn, sagt: voll (das ist wohl dem russischen oder ukrainischen ähnlich) und macht eine Geste zum Hals. Herr Goldark geht derweil zum bezahlen.
Um nach dieser langen Einführung zur Anekdote zu kommen:
Der Tankwart befüllte also Frau Goldarks Mopped und schaute wer-weiß-wohin. Leider fiel das Frau Goldark erst auf als ihr an beiden Oberschenkel das Benzin entlag lief. Mit einem Kreischen erhielt sie die Aufmerksamkeit zurück. Gut das es nicht der Diesel war, den er zuerst in mein Mopped füllen wollte. Für alle die es wissen wollen: Benzin brennt auf der Haut, es geht aber nach 5 Minuten vorbei. Leider spuckte mein Tank noch 10 km das Benzin aus, immer schön ins Gesicht. :(186 km:
Freitag, 5. Juli 2013
Durch das Krimgebirge
Heute war endlich ein Tag wie er sein sollte. Nach 100 graden km fingen endlich die Kurven an, die Ausläufer des Krimgebirges waren erreicht. Die Straßen waren im guten Zustand und wir freuten uns, dass ein kühles Lüftchen aus den Bergen wehte. Sonne, Meersblick, Kiefernduft und Kurven, Kurven, Kurven. Wenn wir könnten würden wir den Duft in diesen Post packen, damit ihr euch die Tour besser vorstellen könnt.
Dann haben wir uns ein wenig verfahren, da die Straße die wir zum Meer nehemen sollte leider nicht vorhanden war. An dem Weg der überblieb war ein Warnhinweis, den wir nicht lesen konnten, was solls: sieht gut aus, nehmen wir. Nach ein paar Metern war die Fahrbahn nicht mehr so gut, egal wir haben ja Enduros. Ein wenig später lag ein bisschen Berg auf der Straße, hmm fährt hier noch irgendwer auf dem Weg? Ach da sind ja Spuren, also weiter. Am Wegesrand steht ein Auto, Polizei oder Förster, er schaut uns irritiert an und schläft weiter. Um die nächste Biegung ist über die komplette Straße Geröll vom Berg, nicht wirklich schlimm, doch da wir uns nicht auskennen, kommen wir ins Grübeln. Während wir noch darüber philosophieren, ob weiter oder drehen, kommt ein Mofa mit zwei Jungens ohne Helm und in Badeschlappen vorbei gefahren und lacht uns aus. Da ist klar, dass können wir nicht auf uns sitzten lassen, wir fahren weiter. Die Strassen wir wieder besser, der Berg bleibt dort wo er hin gehört und wir schlängeln uns durch die Berge. Erwähnten wir schon: Sonne, Meeresblick und Kiefernduft? Und die Strasse gehört uns, kein Verkehr in Sicht.
Aber alles gute Geht vorbei, der Abzweig zum Meer kommt und wir müssen runter. Untern erwartet uns quirliger Stadtverkehr. So wechselt wir häufig zwischen Gut und Böse.
In einem Badeort gabe es eine Pause mit an einer Theke audgewähltem und unbekannten Futter. Wir glauben wir hatten einen Hühnerspieß mit Ketchup, Eierpfannekuchen mit Quark, Kautsalat und Hackfleischtorte(?). Alles war sehr lecker.
Dann stelten wir fest, das die Bar keine Toilette hatte, also auf zur Bezahl-Toilette. Für 2 UAH gab es Papier und Nutzung. Überraschenderweise gab es keine Türen nur Trennwände und die Aussentür steht immer offen. o_O Hände waschen war nicht inbegriffen, es kam kein Wasser aus dem Hahn. Freie Natur, mir mag dir.
In Feodosiia angekommen hatten wir genug. Leider ist auch hier wieder Kirmes und Bezahl-Strand, da wir aber zwei Tage bleiben, gehts morgen raus aus der Stadt zum Schwimmen.
354 km:
Donnerstag, 4. Juli 2013
Regen auf der Krim im Cafe halb so schlimm
Nach dem der erste Regen vorbei war, haben wir uns entschlossen noch mal los zu ziehen. Wie das so üblich ist geht frau nochmal zu Toilette. Wupp mit Schwung Tür zu, klemmt ja sonst immer. Hände waschen und los...äh..rüttel...Mist... Badezimmertür geht nicht mehr auf. HILFE!
Herr Goldark eilt herbei, kann aber auch nicht helfen. Also ab zur Rezeption und der Rezeptionistin mein Frau Goldarks Leid geklagt. Erstmal muss der Ersatzschlüssel her. Herr Goldark teilte dies seiner Frau mit, die ihm dann den innen steckenden Schlüssel unter der Tür durchreichte. (Ha, die haben mit dem Schlüssel von außen auch nicht mehr hin bekommen, als ich mit dem Schlüssel von innen) Darauf setzte die herbei geeilte Hilfe die Brechstange an. Mit der Brechstange wurde die Tür zwar etwas eingebeult und der gemauerte Türrahmen mit Löchern versehen, aber die Tür wollte nicht aufgehen. In der Zwischenzeit hat sich Herr Goldark den Türrahmen genauer angeschaut und festgestellt, dass nicht rohe Gewalt helfen könnte, sondern eher Köpfchen. Mit dem aus einem Computerspiel angeignetem russischen Sprachschatz (Indianer Jones, Stoy = Stop) hat er dann die Muskeln des Helfers eingebremst und mit dem Reisewerkzeug aus dem Tankrucksack die Befestigungsstifte aus den Türscharnieren entfernt. Somit konnten wir die Tür nun von der Scharnierseite aus öffnen und Frau Goldark war befreit.
Frau Goldark teilt euch mit, dass sie das nur für ihre werten Leser macht, damit ihr was zu lachen habt.
Auf den Schreck gab es einen Kaffee an der Bar und dazu ein gewaltiges Gewitter. Gut das wir noch nicht auf dem Weg in die Altstadt waren. So hatte die Türgeschichte auch eine gute Seite.
Jetzt gehts aber los in die Altstadt um neue Geschichten für euch zu erleben. :-)
Pause
Heute hatten die Moppeds Pause (und wir auch).
Zum Frühstück kam eine deutsch sprechende Dame an unseren Tisch und hat uns im Auftrag der Rezeption gefragt, ob alles in Ordnung ist. Da wir nur drei Wörter russisch sprechen und nur eine Kellnerin etwas englisch ist die Verständigung nicht so einfach. Alle sind sehr nett und total bemüht um die verrücken Deutschen mit den Moppeds.
Wir haben es auch mit Händen und Füßen geschaft, dass unsere Wäsche in der Waschmaschine gelandet ist. Derart ermutigt haben wir uns in die Altstadt von Yevpatoriia aufgemacht. Das Ergebniss ist unser Mittagessen:
...und wir waren nicht im Supermarkt, sondern an Marktständen. Dann war es so schwül-warm und die drohenden Wolken erschienen wieder am Himmel, so entschieden wir uns für den Rückweg.
Fortsetzung folgt.
Zum Frühstück kam eine deutsch sprechende Dame an unseren Tisch und hat uns im Auftrag der Rezeption gefragt, ob alles in Ordnung ist. Da wir nur drei Wörter russisch sprechen und nur eine Kellnerin etwas englisch ist die Verständigung nicht so einfach. Alle sind sehr nett und total bemüht um die verrücken Deutschen mit den Moppeds.
Wir haben es auch mit Händen und Füßen geschaft, dass unsere Wäsche in der Waschmaschine gelandet ist. Derart ermutigt haben wir uns in die Altstadt von Yevpatoriia aufgemacht. Das Ergebniss ist unser Mittagessen:
...und wir waren nicht im Supermarkt, sondern an Marktständen. Dann war es so schwül-warm und die drohenden Wolken erschienen wieder am Himmel, so entschieden wir uns für den Rückweg.
Fortsetzung folgt.
Mittwoch, 3. Juli 2013
Krim
Heute gab es wieder Frühstück im Freien. Da unser Hotel kein Frühstück angeboten hat, haben wir einen echten Bohnenkaffee unterwegs bei einem "Getränkeladen" erstanden. Dazu gab es frittiertes, kaltes Knoblauchbrot und frittierte, kalte Zucchini mit Mayo und als Nachtisch zwei frische Pfirsiche vom Marktstand gegenüber.
Butterstullen scheinen in der Region nicht so verbreitet, andererseits hatten unsere Tischnachbarn schon Becher mit Vodka am Start, da passen die Gerichte auch besser. :-)
Wir glauben wir haben heute die Sonne gesehen, sind aber nicht ganz sicher, da wir nicht mehr so genau wissen wie sie aussieht.^^
Nach dem wir dann wieder im Regen gefahren sind, haben wir uns gefragt wieso wir eigentlich nicht die Ostsee umrundet haben. Damals (!) dachten wir noch, dass es dort zuviel regnet. Muahahaha.
Dann sind wir noch 1 1/2 Sunden durch unseren Zielort geirrt auf der Suche nach einem Hotel, genauer gesagt einem Sanatorium. Da Morgen unser freier Tagist wollten wir eine Heilschlammanwendung machen, leider hat das nicht so geklappt.
Zum Ausgleich haben wir jezt ein schönes, große Zimmer fast am Meer und morgen nachmittag soll es auch mal nicht regnen.
Wie ist eigentlich das Wetter so bei euch?
Heute: 344 km:
Dienstag, 2. Juli 2013
Mäßig
Heute hat der Tag mit blauem Himmel und ein paar kleinen Wolken begonnen. Das macht Mut nach den letzten zwei Tagen. Die Straßen sind pasabel bis gut und es geht Richtung Krim.
Die Stimmung wird besser. Bis vom Pech verfolgt, ein Vogel bei Frau Goldark auf dem Helm einschlägt.
Nun steht es Natur gegen Frau Goldark 0:6. Neben dem Vogel habe ich auf der traurigen Liste bereits drei Eidechsen, eine Schlange und eine Unmege Insekten, die aber nur einen Punkt machen. Dafür steht es gegen die Zivilisation 2:0 neben dem Kopfsteinplaster hat mich das Überholen der LKWs heute fertig gemacht. Nach dem es dann doch wieder angefangen hat zu regenen, hatten die LKW-Schlangen gewonnen. Wir haben uns ein Hotel gesucht.
Ansonsten sind die blauglänzenden mit goldenen Sterne verzierten Kirchenkuppel zu erwähnen, bei Sonne reichen wir ein Foto nach.
Heute 365 km:
Montag, 1. Juli 2013
Nach zwei schönen kommen zwei schlechte Tage Teil II
Heute regenete es zur Abwechselung mal. Macht ja nix, dass glich der starke Wind aus. Und um es noch besser zu machen müssen wir die nassen Sachen wieder anziehen. Ein kleiner Trost ist, dass wir die Regenhosen gefunden haben. Bis zur Grenze sind es nur 50 km, dass ist ja zu schaffen und dann können wir ja schauen wie weit wir noch wollen.
Im letzten großen Ort in Rumänien passt Frau Goldark nicht auf und stürzt. Leider bin ich zu nah auf Herrn Goldark auf gefahren und haben das Kopfsteinpflaster zu spät gesehen. Zuvor hatten sich ein paar mal Autos in unseren Abstand gequetscht, so dass ich einfach näher aufgefahren bin, war ein Fehler. Bis auf Kopfschmerzen, eine Prellung am Arm und einen zermatschten Koffer ist aber nichts passiert. (@ mein Bruder: Bitte nix Mama erzählen)
Erstmal den Koffer von der Straße gesammelt und mit einer netten Hilfe das Mopped wieder auf gerichtet. Dann war Herr Goldark auch wieder da und Frau Goldark hat mal geschaut ob noch alles an ihr dran ist. Ja alles gut. Herr Goldark hat den Koffer ausgebeult und Frau Goldark hat sich gesammelt.
Dann gings zur Grenze. Raus aus Rumänien, rein nach Moldawien, raus aus Moldawien und rein in die Ukraine, das ganze auf ca. 500 m. Wir waren sehr froh einen Deutschen Grenzer zu treffen, der an der Moldawisch-Ukrainischen-Grenze eingesetzt war um dort zu beobachten und den Grenzern dort Europäsche Standards näher zu bringen.
Er erklärte uns auch, dass das beste Fahrzeug für ukrainische Strassen ein Helikopter sei, nach der Grenze wussten wir was er meint. Hier hält der Strassenbelag einfach nur die Schaglöcher zusammen.
Wäre vielleicht noch nicht so schlimm, wenn man sehen könnte wie tief sie sind, bei Regen leider unmöglich. Nach ein paar Kilometern hat uns der Wind so gebeutelt gehabt, dass klar war im nächsten größern Ort geht es zum Bankomaten und ins Hotel. Wir haben ein hübsches Hotel gefunden, bekommen gleich Abendbrot und mal sehen Herr Goldark ist grade zu Koffer richten gefahren. Leider schließen die Koffer nicht mehr dicht.
Ach ja, die großen Pfützen in jedem Ort auf der Strasse habe ich vergessen, manchmal über die ganze Strassenbreite. Da brauch es keine Flussdurchfahrten mehr, mit den Schalglöchern zusammen schaffen die Strassen echtes Offroadfeeling.
118 km:
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