Heute: 294 km
Leider mussten wir uns nach dem Frühstück aufraffen und weiter fahren. Gegen 13:00 Uhr haben wir unsere Moppeds abgegeben und sind nun Fussgänger.
Zeit für ein Gesamtkilometerstand: 5931 km bei 21 Fahrtagen. 14 Tage Pause zwischendurch (Fähre, Warten, Faul- und Kranksein)
Verluste: 1 Moppedhelm, 1 Regenjacke, Kratzer am Tank (KTM), 1 Alukoffer, ausgelaufenes Benzin, Kratzer am Sturzbügel und Ventildeckel (BMW), Linker Spiegel (BMW) der in Folge des Alters einen schönen Riß bekommen hat, den ich ca 6x mit Sekundenkleber wieder fixiert habe, eine kleine Frischhaltedose mit Seife (da konnte jemand nicht widerstehen), ein Satz Schlösser für die Alukoffer (Fehlkauf, schlechte Qualität), ein Knie (ebenfalls schlechte Qua....AUA, nicht hauen!)...
Fazit: Alles in allem eine schöne Reise, leider waren die 5 Wochen doch zu kurz. Normalerweise lassen wir uns mehr Zeit um ein wenig mehr von Land und Leuten zu sehen. Wir könnten uns durchaus vorstellen, nochmal die Türkei und Georgien zu besuchen, da diese Länder uns am besten gefallen haben (auch wenn die Georgier fahren wie Sau, wir werden uns nie wieder über Italiener beschweren ;-) Für Georgien könnten wir uns auch einen reinen Wanderurlaub in Mestia und Uzhguli vorstellen.
Morgen geht es in das Staatliche Museum für Zeitgenössische Kunst (bei 37° C ein angenehmer Aufenthaltsort) und um 20:55 Uhr Ortzeit geht unser Flieger. Da wir ein Hund mitbringen, werden wir uns wohl zwei Stunden vor Abflug am Flughafen sein und uns mit unsere Kontaktperson treffen. Eigentlich sollten wir auch noch einen zweiten Hund mit bringen, aber leider waren die Plätze ausgebucht.
Bis dann,
eure Goldarks
Mittwoch, 31. Juli 2013
Montag, 29. Juli 2013
Faul
Heute: 10 m geschwommen (bzw. 3 m)
Endlich einen Sonnenbrand geholt und das noch vor dem Mittagessen.
Platanitis: 36° C.
Alle Frappésorten an der Poolbar getestet.
Schwalben beim trinken und baden während des Fluges beobachtet.
Endlich einen Sonnenbrand geholt und das noch vor dem Mittagessen.
Platanitis: 36° C.
Alle Frappésorten an der Poolbar getestet.
Schwalben beim trinken und baden während des Fluges beobachtet.
Video türkische Schwarzmeerküste Westseite
Hi,
wir haben mal wieder ein Video hochgeladen, dass ein wenig die Schönheit der Schwarzmeerküste zeigen soll. Das ist ein Teil der etwas besser zu befahrenen Straße gewesen. Der aber trotzdem vorsichtig befahren wurde, da Frau Goldark mit ihrem verletztem Knie nicht gut den Fußbremshebel betätigen und hinter jeder Kurve irgendein Zeug liegen konnte. Das Video ist wie immer unbearbeitet und dauert ca 25 min.
Gruß
Die Goldarks
wir haben mal wieder ein Video hochgeladen, dass ein wenig die Schönheit der Schwarzmeerküste zeigen soll. Das ist ein Teil der etwas besser zu befahrenen Straße gewesen. Der aber trotzdem vorsichtig befahren wurde, da Frau Goldark mit ihrem verletztem Knie nicht gut den Fußbremshebel betätigen und hinter jeder Kurve irgendein Zeug liegen konnte. Das Video ist wie immer unbearbeitet und dauert ca 25 min.
Gruß
Die Goldarks
Sonntag, 28. Juli 2013
Allaha ismarladik Türkiye
Auch die Türkei ist noch mal eine Reise wert. Auch wenn manche Straßen und deren Verkehr uns nicht gefallen haben, so sind Land und Leute doch großartig. In unseren Köpfen entstehen schon Überlegungen, die Moppeds nach Tiblisi zu schicken und dann nur Georgien und Türkei zu bereisen oder vielleicht ein Wanderurlaub in Georgien? Ach...seuftz...so viele schöne Länder...und so viele Möglichkeiten.
Wir sind heute in unserem vorletzten Hotel angekommen, das das Gleiche wie am zweiten Urlaubstag ist. Hier bleiben wir zwei Tage und versuchen uns mit dem Gedanken zu beschäftigen, dass es so gut wie zu Ende ist. Da das Knie immer noch nicht völlig okay ist, verwerfen wir jeden Gedanken von Frau Goldark doch noch die ein oder andere Tour zu fahren.
"Aber die schönen Straßen und die Kurven und der besssere Straßenbelag...und hast du gesehen da gibt es Höhlen, Ausgrabungen und eine nette Altstadt in..." - "NEIN, ausruhen" - "Aber..."
Heute haben wir ab Mittag also Ruhe gehabt und gemütlich im Schatten am Pool gesessen.
Da wir Halbpension gewählt haben ist für unser leibliches Wohl gesorgt, heute gab es Suflaki und "Kleine Schuhe".
Heute: 204 km
Wir sind heute in unserem vorletzten Hotel angekommen, das das Gleiche wie am zweiten Urlaubstag ist. Hier bleiben wir zwei Tage und versuchen uns mit dem Gedanken zu beschäftigen, dass es so gut wie zu Ende ist. Da das Knie immer noch nicht völlig okay ist, verwerfen wir jeden Gedanken von Frau Goldark doch noch die ein oder andere Tour zu fahren.
"Aber die schönen Straßen und die Kurven und der besssere Straßenbelag...und hast du gesehen da gibt es Höhlen, Ausgrabungen und eine nette Altstadt in..." - "NEIN, ausruhen" - "Aber..."
Heute haben wir ab Mittag also Ruhe gehabt und gemütlich im Schatten am Pool gesessen.
Da wir Halbpension gewählt haben ist für unser leibliches Wohl gesorgt, heute gab es Suflaki und "Kleine Schuhe".
Heute: 204 km
Samstag, 27. Juli 2013
Patchwork
Heute war der Tag der von allem ein bisschen hatte: Regen, Wolken, Sonne, Kälte, angenehme Temperatur und Hitze. Die Straßen waren genauso: Mit Schlaglöchern, mit Bitumenklecksen, geflickt, streifenweise mit unterschiedlichem Belag, zentimeter dick mit grobem Rollsplitt (grusel) und aller erste Sahne. Viel Verkehr, wenig Verkehr und das pure Chaos in Istanbul.
So sind wir heute bis zum Marmarameer gekommen. Leider zu spät um darin zu baden, so haben wir halt den Pool genommen. :-)
Leider haben wir, obwohl wir durch mehrere Stationen gefahren sind, nicht so genau verstanden wie das hier mit den Autobahngebühren funktioniert. Also gekauft hatten wir unsere "Tickets" letztens schon. Erst zur richtigen Bank im richtigen Ort (Verkauf der Tickets), dann zur Post (Post-Ident undso) und dann bekommt man zwei kleine Aufkleber mit Barcode und Chip (?). Die sollen dann am/im Fahrzeug angebracht werden, dürfen aber nicht nass werden. Hahaha :[
Es gibt, glauben wir, Stationen die erfassen den Chip und welche mit Kameras, die erfassen den Barcode. Immerhin gab es keinen richtigen Alarm, nur orangene Blinker (möglicherweise war auch ein Geräusch, aber das hört man nicht so auf dem Mopped). Wir harren der Dinge die uns hinterher geschickt werden, da waren ja genug Kameras, auch von hinten.
Zum Ausgleich haben wir beim Tanken auf der Autobahn haben wir einen Tee spendiert bekommen.
Dann haben wir heute zweimal die Polizei überholt, hups. Wir hoffen auch, das hier nicht soviel geblitzt wird, sonst kommen wohl noch ein paar Knöllchen auf uns zu.
Dann waren wir grade noch schnell am Strand und haben neben einem merkwürdigen Licht im Meer,
noch einen Kautz gesehen, der leider schneller war als wir entscheiden konnten, ob wir blitzen oder eine Nachtaufnahme versuchen.
Heute: 555 km
So sind wir heute bis zum Marmarameer gekommen. Leider zu spät um darin zu baden, so haben wir halt den Pool genommen. :-)
Leider haben wir, obwohl wir durch mehrere Stationen gefahren sind, nicht so genau verstanden wie das hier mit den Autobahngebühren funktioniert. Also gekauft hatten wir unsere "Tickets" letztens schon. Erst zur richtigen Bank im richtigen Ort (Verkauf der Tickets), dann zur Post (Post-Ident undso) und dann bekommt man zwei kleine Aufkleber mit Barcode und Chip (?). Die sollen dann am/im Fahrzeug angebracht werden, dürfen aber nicht nass werden. Hahaha :[
Es gibt, glauben wir, Stationen die erfassen den Chip und welche mit Kameras, die erfassen den Barcode. Immerhin gab es keinen richtigen Alarm, nur orangene Blinker (möglicherweise war auch ein Geräusch, aber das hört man nicht so auf dem Mopped). Wir harren der Dinge die uns hinterher geschickt werden, da waren ja genug Kameras, auch von hinten.
Zum Ausgleich haben wir beim Tanken auf der Autobahn haben wir einen Tee spendiert bekommen.
Dann haben wir heute zweimal die Polizei überholt, hups. Wir hoffen auch, das hier nicht soviel geblitzt wird, sonst kommen wohl noch ein paar Knöllchen auf uns zu.
Dann waren wir grade noch schnell am Strand und haben neben einem merkwürdigen Licht im Meer,
noch einen Kautz gesehen, der leider schneller war als wir entscheiden konnten, ob wir blitzen oder eine Nachtaufnahme versuchen.
Heute: 555 km
Freitag, 26. Juli 2013
Schildkrötentempo
Heute haben wir für die ersten 60 km gut vier Stunden gebraucht. Da es gestern bei Tempo 40 schon rutschte, war Frau Goldark heute bei nasser Fahrbahn und dem unsäglichen Bitumen, ziemlich unsicher. Ist halt schon blöd, wenn man weder die Hinterradbremse noch richtig das rechte Bein nutzen kann. :-(
Wenigstens sind wir mit dem letzten Tropfen Sprit bis zu einer der seltene Tankstellen gekommen. Ja, ja selbst Schuld, wissen wir, wir hätten einfach im Ort beim Losfahren tanken können.
Leicht gequält haben wir uns an der Tankstelle Mut zugesprochen, dass die Straße jetzt bestimmt besser wird. Dabei haben wir den Tankwart beim Limo trinken gesehen und uns gedacht: "Dann wir bitte auch". So haben wir also wir zwei Cola gekauft und getrunken. Obwohl wir ja zugeben müssen, dass wir sowieso schummeln beim Ramadan, da wir immer zu spät frühstücken. Aber wir haben schon ein oder zweimal wenigstens damit bis zum Abend durchgehalten. Wir müssen aber zugeben, wir haben auch keine Ahnung, wie Ramadan genau funktioniert. Also außer dass nicht gegessen wird, wenn es hell ist.
Bier gibt es eigentlich nicht, auch wenn es dunkel ist, haben wir gestern beim Abendessen erfahren.
Nach der Cola in Cide, war die Straße dann etwas besser. Immer hin haben wir eine Schildkröte gesehen, da hat sich der Weg wenigstens gelohnt.
Nach den wir dann mal wieder durch eine Baustelle gefahren sind, ohne Strassenbelag ist besser als mit schlechten, wurde Motivation und Strassenbelag besser.
Jetzt sitzen wir in einer Fernfahrerpension und waren grade essen. Wie immer haben sich, als wir im Restaurante keine Plan hatten, nette Leute gefunden die uns helfen wollten. Da aber auch jemand aus dem Restaurante deutsch sprach, waren wir fabelhaft versorgt. Beim gehen hatten wir dann noch einen sehr netten Schwatz und können jetzt endlich (richtig) zwei Tee auf türkisch bestellen.
Heute: 232 km:
Nachtrag: Sonnenuntergang gestern Abend:
Wenigstens sind wir mit dem letzten Tropfen Sprit bis zu einer der seltene Tankstellen gekommen. Ja, ja selbst Schuld, wissen wir, wir hätten einfach im Ort beim Losfahren tanken können.
Leicht gequält haben wir uns an der Tankstelle Mut zugesprochen, dass die Straße jetzt bestimmt besser wird. Dabei haben wir den Tankwart beim Limo trinken gesehen und uns gedacht: "Dann wir bitte auch". So haben wir also wir zwei Cola gekauft und getrunken. Obwohl wir ja zugeben müssen, dass wir sowieso schummeln beim Ramadan, da wir immer zu spät frühstücken. Aber wir haben schon ein oder zweimal wenigstens damit bis zum Abend durchgehalten. Wir müssen aber zugeben, wir haben auch keine Ahnung, wie Ramadan genau funktioniert. Also außer dass nicht gegessen wird, wenn es hell ist.
Bier gibt es eigentlich nicht, auch wenn es dunkel ist, haben wir gestern beim Abendessen erfahren.
Nach der Cola in Cide, war die Straße dann etwas besser. Immer hin haben wir eine Schildkröte gesehen, da hat sich der Weg wenigstens gelohnt.
Nach den wir dann mal wieder durch eine Baustelle gefahren sind, ohne Strassenbelag ist besser als mit schlechten, wurde Motivation und Strassenbelag besser.
Jetzt sitzen wir in einer Fernfahrerpension und waren grade essen. Wie immer haben sich, als wir im Restaurante keine Plan hatten, nette Leute gefunden die uns helfen wollten. Da aber auch jemand aus dem Restaurante deutsch sprach, waren wir fabelhaft versorgt. Beim gehen hatten wir dann noch einen sehr netten Schwatz und können jetzt endlich (richtig) zwei Tee auf türkisch bestellen.
Heute: 232 km:
Nachtrag: Sonnenuntergang gestern Abend:
Donnerstag, 25. Juli 2013
Die Straße von Sinop nach Zonguldag...
...eine ewige Quelle flüssigen Bitumens!
Wir wissen nicht, ob der geneigte Leser, der "nur" Autofahrer ist, sich die Problematik für Motorradfahrer vorstellen kann, aber kleinste Mengen Bitumen auf der Straße haben in Deutschland schon zu Todesfällen unter Motorradfahrern geführt. Das Motorrad kann, vor allem wenn das Thermometer für die Außentemperatur auf heiß steht, ganz plötzlich zur Seite ausbrechen und im schlimmsten Fall stürzt man.
Das konnte uns heute aber nicht passieren, da wir auf den Straßen nur sehr wenig Asphalt, dafür aber eine Dicke glänzende Schicht Bitumen vorgefunden haben. Somit konnten diese Flecken auch nicht überraschend auftreten und wir waren vorgewarnt und sind langsam gefahren ;-)
Folglich sind wir auch nur langsam vorangekommen. Obwohl wir langsam gefahren sind konnten wir dennoch nicht die tolle Gegend genießen. Es war, wenn man so will, die Hölle für Moppedfahrer: Tolle Gegend (eine der schönsten unseres Urlaubs), Berge, Meer, Kurven ohne Ende, Steile Anstiege und Abfahrten, Sonnenschein und dann meterdick Bitumen, auf den man sich konzentrieren muss. Freundlicherweise haben die Straßenbauer als Ausgleich Schotter über den Bitumen gestreut, damit wenigstens etwas da ist, das Grip aufbaut... lol!
Aber wenigstens haben wir dadurch Hassan kennengelernt. Hassan wohnt an einer steilen Kurve mit viel Bitumen und noch mehr Schotter in der Kurve. Frau Goldark hatte einfach keine Lust mehr weiterzufahren. Wir hatten Durst und Hunger. Spontan wurde eine Pause eingeschoben.
Während wir da so an einem Grundstück stehen und uns überlegen wie wir uns am besten im Schatten platzieren können, kam der Hausherr des Grundstücks und begrüßte uns auf englisch. Natürlich kam die obligatorische Frage, wo wir her seien. Oh, aus Deutschland, ja, da war ich auch 15 Jahre. Und so kamen wir Gespräch. Zu erst bekamen wir zwei leckere Birnen, und dann wurden wir zum Tee und einer Bank im Schatten eingeladen.
Das waren zwei schöne Stunden. Das ist es was die Türkei für uns ausmacht. Man kommt mit Leuten ins Gespräch, wird eingeladen verbringt einen Nachmittag zusammen. Man geht als Freunde auseinander, dieses Gefühl wird uns hier vermittelt. Einfach toll! Das hätte noch Stunden so weiter gehen können.
Leider mussten wir diese kurze Gastspiel der Gastfreundschaft gegen 16:00 Uhr beenden und landsam weiterfahren.
Nun sind wir in einem kleinen Ort, am Meer und warten auf unser Abendessen nach Sonnenuntergang. Herr Goldark schreibt ein paar Zeilen und Frau Goldark versucht den Sonnenuntergang auf den Speicherchip unseres Fotoapparates zu bannen.
Das Bild zeigt den Blick von unserem Balkon, kurz bevor wir ins Wasser hüpften.
Heute: 222 km
Wir wissen nicht, ob der geneigte Leser, der "nur" Autofahrer ist, sich die Problematik für Motorradfahrer vorstellen kann, aber kleinste Mengen Bitumen auf der Straße haben in Deutschland schon zu Todesfällen unter Motorradfahrern geführt. Das Motorrad kann, vor allem wenn das Thermometer für die Außentemperatur auf heiß steht, ganz plötzlich zur Seite ausbrechen und im schlimmsten Fall stürzt man.
Das konnte uns heute aber nicht passieren, da wir auf den Straßen nur sehr wenig Asphalt, dafür aber eine Dicke glänzende Schicht Bitumen vorgefunden haben. Somit konnten diese Flecken auch nicht überraschend auftreten und wir waren vorgewarnt und sind langsam gefahren ;-)
Folglich sind wir auch nur langsam vorangekommen. Obwohl wir langsam gefahren sind konnten wir dennoch nicht die tolle Gegend genießen. Es war, wenn man so will, die Hölle für Moppedfahrer: Tolle Gegend (eine der schönsten unseres Urlaubs), Berge, Meer, Kurven ohne Ende, Steile Anstiege und Abfahrten, Sonnenschein und dann meterdick Bitumen, auf den man sich konzentrieren muss. Freundlicherweise haben die Straßenbauer als Ausgleich Schotter über den Bitumen gestreut, damit wenigstens etwas da ist, das Grip aufbaut... lol!
Aber wenigstens haben wir dadurch Hassan kennengelernt. Hassan wohnt an einer steilen Kurve mit viel Bitumen und noch mehr Schotter in der Kurve. Frau Goldark hatte einfach keine Lust mehr weiterzufahren. Wir hatten Durst und Hunger. Spontan wurde eine Pause eingeschoben.
Während wir da so an einem Grundstück stehen und uns überlegen wie wir uns am besten im Schatten platzieren können, kam der Hausherr des Grundstücks und begrüßte uns auf englisch. Natürlich kam die obligatorische Frage, wo wir her seien. Oh, aus Deutschland, ja, da war ich auch 15 Jahre. Und so kamen wir Gespräch. Zu erst bekamen wir zwei leckere Birnen, und dann wurden wir zum Tee und einer Bank im Schatten eingeladen.
Das waren zwei schöne Stunden. Das ist es was die Türkei für uns ausmacht. Man kommt mit Leuten ins Gespräch, wird eingeladen verbringt einen Nachmittag zusammen. Man geht als Freunde auseinander, dieses Gefühl wird uns hier vermittelt. Einfach toll! Das hätte noch Stunden so weiter gehen können.
Leider mussten wir diese kurze Gastspiel der Gastfreundschaft gegen 16:00 Uhr beenden und landsam weiterfahren.
Das Bild zeigt den Blick von unserem Balkon, kurz bevor wir ins Wasser hüpften.
Heute: 222 km
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