Heute hatten die Moppeds Pause (und wir auch).
Zum Frühstück kam eine deutsch sprechende Dame an unseren Tisch und hat uns im Auftrag der Rezeption gefragt, ob alles in Ordnung ist. Da wir nur drei Wörter russisch sprechen und nur eine Kellnerin etwas englisch ist die Verständigung nicht so einfach. Alle sind sehr nett und total bemüht um die verrücken Deutschen mit den Moppeds.
Wir haben es auch mit Händen und Füßen geschaft, dass unsere Wäsche in der Waschmaschine gelandet ist. Derart ermutigt haben wir uns in die Altstadt von Yevpatoriia aufgemacht. Das Ergebniss ist unser Mittagessen:
...und wir waren nicht im Supermarkt, sondern an Marktständen. Dann war es so schwül-warm und die drohenden Wolken erschienen wieder am Himmel, so entschieden wir uns für den Rückweg.
Fortsetzung folgt.
Donnerstag, 4. Juli 2013
Mittwoch, 3. Juli 2013
Krim
Heute gab es wieder Frühstück im Freien. Da unser Hotel kein Frühstück angeboten hat, haben wir einen echten Bohnenkaffee unterwegs bei einem "Getränkeladen" erstanden. Dazu gab es frittiertes, kaltes Knoblauchbrot und frittierte, kalte Zucchini mit Mayo und als Nachtisch zwei frische Pfirsiche vom Marktstand gegenüber.
Butterstullen scheinen in der Region nicht so verbreitet, andererseits hatten unsere Tischnachbarn schon Becher mit Vodka am Start, da passen die Gerichte auch besser. :-)
Wir glauben wir haben heute die Sonne gesehen, sind aber nicht ganz sicher, da wir nicht mehr so genau wissen wie sie aussieht.^^
Nach dem wir dann wieder im Regen gefahren sind, haben wir uns gefragt wieso wir eigentlich nicht die Ostsee umrundet haben. Damals (!) dachten wir noch, dass es dort zuviel regnet. Muahahaha.
Dann sind wir noch 1 1/2 Sunden durch unseren Zielort geirrt auf der Suche nach einem Hotel, genauer gesagt einem Sanatorium. Da Morgen unser freier Tagist wollten wir eine Heilschlammanwendung machen, leider hat das nicht so geklappt.
Zum Ausgleich haben wir jezt ein schönes, große Zimmer fast am Meer und morgen nachmittag soll es auch mal nicht regnen.
Wie ist eigentlich das Wetter so bei euch?
Heute: 344 km:
Dienstag, 2. Juli 2013
Entgegenkommende Griechen
Wir ihr euch sicherlich erinnert hat Herr Goldark eine Begegnung der dritten Art in Griechenland gehabt. >>Klick<<
Mäßig
Heute hat der Tag mit blauem Himmel und ein paar kleinen Wolken begonnen. Das macht Mut nach den letzten zwei Tagen. Die Straßen sind pasabel bis gut und es geht Richtung Krim.
Die Stimmung wird besser. Bis vom Pech verfolgt, ein Vogel bei Frau Goldark auf dem Helm einschlägt.
Nun steht es Natur gegen Frau Goldark 0:6. Neben dem Vogel habe ich auf der traurigen Liste bereits drei Eidechsen, eine Schlange und eine Unmege Insekten, die aber nur einen Punkt machen. Dafür steht es gegen die Zivilisation 2:0 neben dem Kopfsteinplaster hat mich das Überholen der LKWs heute fertig gemacht. Nach dem es dann doch wieder angefangen hat zu regenen, hatten die LKW-Schlangen gewonnen. Wir haben uns ein Hotel gesucht.
Ansonsten sind die blauglänzenden mit goldenen Sterne verzierten Kirchenkuppel zu erwähnen, bei Sonne reichen wir ein Foto nach.
Heute 365 km:
Montag, 1. Juli 2013
Nach zwei schönen kommen zwei schlechte Tage Teil II
Heute regenete es zur Abwechselung mal. Macht ja nix, dass glich der starke Wind aus. Und um es noch besser zu machen müssen wir die nassen Sachen wieder anziehen. Ein kleiner Trost ist, dass wir die Regenhosen gefunden haben. Bis zur Grenze sind es nur 50 km, dass ist ja zu schaffen und dann können wir ja schauen wie weit wir noch wollen.
Im letzten großen Ort in Rumänien passt Frau Goldark nicht auf und stürzt. Leider bin ich zu nah auf Herrn Goldark auf gefahren und haben das Kopfsteinpflaster zu spät gesehen. Zuvor hatten sich ein paar mal Autos in unseren Abstand gequetscht, so dass ich einfach näher aufgefahren bin, war ein Fehler. Bis auf Kopfschmerzen, eine Prellung am Arm und einen zermatschten Koffer ist aber nichts passiert. (@ mein Bruder: Bitte nix Mama erzählen)
Erstmal den Koffer von der Straße gesammelt und mit einer netten Hilfe das Mopped wieder auf gerichtet. Dann war Herr Goldark auch wieder da und Frau Goldark hat mal geschaut ob noch alles an ihr dran ist. Ja alles gut. Herr Goldark hat den Koffer ausgebeult und Frau Goldark hat sich gesammelt.
Dann gings zur Grenze. Raus aus Rumänien, rein nach Moldawien, raus aus Moldawien und rein in die Ukraine, das ganze auf ca. 500 m. Wir waren sehr froh einen Deutschen Grenzer zu treffen, der an der Moldawisch-Ukrainischen-Grenze eingesetzt war um dort zu beobachten und den Grenzern dort Europäsche Standards näher zu bringen.
Er erklärte uns auch, dass das beste Fahrzeug für ukrainische Strassen ein Helikopter sei, nach der Grenze wussten wir was er meint. Hier hält der Strassenbelag einfach nur die Schaglöcher zusammen.
Wäre vielleicht noch nicht so schlimm, wenn man sehen könnte wie tief sie sind, bei Regen leider unmöglich. Nach ein paar Kilometern hat uns der Wind so gebeutelt gehabt, dass klar war im nächsten größern Ort geht es zum Bankomaten und ins Hotel. Wir haben ein hübsches Hotel gefunden, bekommen gleich Abendbrot und mal sehen Herr Goldark ist grade zu Koffer richten gefahren. Leider schließen die Koffer nicht mehr dicht.
Ach ja, die großen Pfützen in jedem Ort auf der Strasse habe ich vergessen, manchmal über die ganze Strassenbreite. Da brauch es keine Flussdurchfahrten mehr, mit den Schalglöchern zusammen schaffen die Strassen echtes Offroadfeeling.
118 km:
Nach zwei schönen kommen zwei schlechte Tage Teil I
Morgens um 5:00 Uhr war die Welt noch in Ordnung. Zum Frühstück um 8:00 finge es mit dem Regen an. Für uns kein Problem wir haben ja Regenzeug, nehmen wir halt den kurzen Weg, dann klappt es auch mit den Kilometern.
Es fing an aus Eimern zu schütten. Na, sollen wir doch bleiben? Nein, wir haben ja alles. Mopped bepackt mit geleihenem Schirm.
Zurück ins Zimmr anziehen, oh wo sind den die Regenhosen? Ups, vergessen. Doch lieber bleiben? Leider ist kein Zimmer mehr frei. Wir wollten ja eh fahren, dann halt ohne Regenhose.
Das Highlight des Tages bleibt ein anderer Motorradfahrer, der sich freut wie wir, das er nicht der einzige Trottel ist.
Die ersten 100 km bei Regen sind passabel. Danach gab es eine leckere Suppe zu aufwärmen und 120 km ohne Regen. Die Rezeption hatte gesagt, das Wetter in Rumänien ist besser. Na geht doch.
An der Grenze fängt es wieder an zu regnen. Toll :(
Nach der Grenze gab es dann eine Fähre über die Donau. Frau Goldark liebt Metall und Regen und göhlende Leute, weil Sie keinen Bock hat durch Fußgänger zu fahren.
Ansonsten waren wir nur erstaunt, dass die Leute alle im Auto bleiben, die konnten teilweise noch nicht mal die Türen öffnen, da es zu Eng war. Gut mit Moppedsachen schwimmen wir vermultlich auch so gur wie Steine.
Haben wir schon erwähnt das es regnet? War gelogen, es schüttet.
Nach weitern 100 km ist uns alles egal, Hauptsache heiß duschen und futtern. Das Duschen war besonders intressant, da immer wieder der Strom, wegen des Unwetters, ausfiel.
Wir nehmen ein Hotel an der Hauptstrasse, das nicht günstig aber sauber ist.
Das Essen ist lecker und günstig. Im Fernsehen laufen die Bilder des Unwetters, irgendwie hatten wir doch Glück bei uns war der Straßenbelag noch da wo er hin gehört, dass war nicht überall so.
Die Wolken reißen auf, ach morgen ist es bestimmt besser.
333 km:
Schwarzes Meer
Nach einem reichhaltigen Frühstück ging es los Richtung Bulgarien.
Die ersten 100 km waren eine Traumstrecke durchs thrakische Gebirge.
Guter Strassenbelag, eine Kurve nach der andern und kaum Verkehr.
Beim Stopp für dieses Bild überholte uns eine Hochzeitsgesellschaft. Nach einer gemüdlichen Runde am Ende dieser Gesellschaft (dürfen Hochzeitgesellschaften eigentlich überholt werden oder bringt das Unglück?) trennten sich unsere Wege als wir auf den Abzweig mit den ramponierten Strassenbelag wechselten. Von nun an ging es mit uns bergab, allerdings auch mit dem Strasse. Neben schlechtem Belag gab es kiloweise panische Kühe und zum Schluss lebensmüde Griechen.
Die Strasse hatte grade mal wieder besseren Belag als in einer schönen Rechtskurve ein grichisches Pärchen auf unsere Strassenseite entgegen kam. Die beiden älteren Herrschaften fuhren ein schickes Mofa mit Anhänger und versucheten ebenfals nach links auszuweichen. Gut das Herr Goldark das im Griff hatte.
Auf den Schock haben wir am Fuss des Gerbireges erstmal eine Pause eingelegt. Nach den wir die spieleden Kinder (ca. 10-12 ) auf englisch gefragt haben, ob das wirklich eine Kneipe ist und diese bestätigt haben, blieben wir auf der Veranda sitzen. Da haben wir versucht bei der Wirtin in englsich zwei Cola zu bestellen, das scheiterete am Englisch und an fehlender Cola. Wir bestellten zwei Nescafe Frappe, aber nur weil wir nichts anderes bestellen konnten. Wer das nicht kennt, das ist kalter, löslicher Kaffee mit Eiswürfeln und Schaum drauf und unglaublich, es schmeckt. Während wir so beim Frappe schwatzten, stellt sich herraus, dass die Wirtin deutsch spricht. Dass veranlasst uns Essen zu bestellen und zu quatschen. Die Dame hat in Essen gearbeitet, ihre Freundin aus Krefeld war grade auch zu Besuch. Ach, so klein ist die Welt. Es gab super leckeren griechischen Salat und Zaziki zum Cafe. Dann gings gestärkt weiter. Dann gab es 80 nicht besonders aufregende km zur Grenze. Nach zweimal Pässe zeigen war das auch erledigt.
Im ersten Ort direkt hinter der Grenze wollten wir dann noch Cola trinken, praktischerweise haben wir uns direkt bis vor ein Cafe verfahren. Hier lud uns ein Grieche zur Cola ein, der in Deutschland aufgwachen war. Bei unseren Quetschchen erfuhren wir, dass es morgen regenen soll.
Da fingen die Gedanken an, ob mehr als die 320 geplanten km drin sind. Da wir in der Planung Autobahn und Bundesstrassen in unser Planung ausgeschlossen haben, ist das schwer möglich. Die Strassen geben einfach so nicht genug Geschwindikeit her. 30 km vor dem Ziel beim Tankstopp, wurde die Route umgeplant, neues Ziel: Schwarzes Meer - 130 km mehr, dafür mit Bundesstrassen und ein bisschen Autobahn. Zum Schluss der Tour gabe es wieder schöne Kurven, die wir leider nicht mehr zu würdigen wußten. Das erste Hotel war ein Volltreffer, saubere Zimmer zum guten Preis und *tada* deutschsprachig.
So jetzt ist nach dem Abendessen und es wir Zeit an der Matratze zu horchen, vielleicht spricht sie ja Deutsch.
PS: Wir haben vergessen diesen Post am 29.06 zu veröffentlichen, aber speichern alleine reicht nicht
-.-
434 km:
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